Synthese und Strukturuntersuchungen von Pentafluorophenylamido- und Trisamidoaminokomplexen von Elementen der Gruppen 13, 14 und 15 mit hypervalenten intra- und intermolekularen Wechselwirkungen

Ziele dieser Arbeit waren die Darstellung und die Strukturuntersuchung der Pentafluorophenylamido- und Trisamidoaminokomplexe der Gruppe 13, 14 und 15 Elemente im Hinblick auf intra- und intermolekulare hypervalente Wechselwirkungen. Stickstoff- und fluorhaltige sterisch anspruchsvolle Liganden wirk...

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Main Author: Shutov, Pavel
Contributors: Lorberth, Jörg (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Doctoral Thesis
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2003
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Ziele dieser Arbeit waren die Darstellung und die Strukturuntersuchung der Pentafluorophenylamido- und Trisamidoaminokomplexe der Gruppe 13, 14 und 15 Elemente im Hinblick auf intra- und intermolekulare hypervalente Wechselwirkungen. Stickstoff- und fluorhaltige sterisch anspruchsvolle Liganden wirken dabei zur Stabilisierung der ungewöhnlichen intra- und intermolekularen Geometrien. In 18 Kristallstrukturen sind die Ergebnisse der Bemühungen um neue Gruppe 13, 14 und 15 Amidoverbindungen dokumentiert. Reaktionen von pentafluorophenylsubstituierten Aminen DFDPA (Decafluorodiphenylamin) und PFAP (2-Pentafluoroanilinopyridin) mit Dialkylamiden des In, Bi, and Sb wurden untersucht. Einige der synthetisierten Produkte wurden strukturell charakterisiert. Eine ungewöhnliche intramolekulare Umlagerung wird für DFDPA- und PFAP-Dialkylamidokomplexe des Bi and Sb beobachtet. Ein möglicher SNAr-Reaktionsmechanismus wird für diese Umlagerung vorgeschlagen und durch theoretische Strukturrechnungen begründet. Eine neue in der Chemie der Hauptgruppenelemente Methode zur Bildung des Azatranfragments über Metathesereaktion der Trilithiumsalze von Tetraminen Me3-Tren (tris-[2-(Methylamino)ethyl]amin) und SiMe3-tren (tris-[2-(Trimethylsilylamino)ethyl]amin) und Trihalogenide der Gruppe 13, 14 und 15 Elemente wurde entwickelt. Die ersten Azatrane des Bi, Sb und In wurden synthetisiert und strukturell charakterisiert. Oligomere Indiumazatrane weisen ungewöhnliche Sätze der In-N-interatomaren Abstände auf.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2003.0641