Untersuchungen zu Regulationsmechanismen von Hypoxie-induzierbaren-Faktoren und deren Zielgenen in den Tumorzelllinien H23, A549 und H69

Die Karzinogenese ist ein multi-komplexer Prozess, der durch DNA-Schädigung bzw. Mutation, Überexpression von Onkogenen und / oder Funktionsverlust von Tumorsuppressorgenen zu einer dysregulierten Zellproliferation führt. Aus dieser schnellen, dysregulierten Proliferation des Tumorgewebes resultiert...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Mahlik, Pierre Pasqual
Beteiligte: Rose, Frank (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2009
Radiologie
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Die Karzinogenese ist ein multi-komplexer Prozess, der durch DNA-Schädigung bzw. Mutation, Überexpression von Onkogenen und / oder Funktionsverlust von Tumorsuppressorgenen zu einer dysregulierten Zellproliferation führt. Aus dieser schnellen, dysregulierten Proliferation des Tumorgewebes resultiert Tumorhypoxie. Die Tatsache, dass Tumore nur bis zu einer Größe von 100-200 µm allein durch Diffusion versorgt werden können, macht deutlich, dass das Wachstum solider Tumoren von einer ausreichenden Angiogenese abhängig ist. Der Hypoxie-induzierbare Faktor-1 (HIF-1), ein Heterodimer bestehend aus HIF-1α und HIF-1β, wird bei vermindertem Sauerstoffpartialdruck induziert und wirkt als Hauptregulator durch Aktivierung seiner Zielgene für die Anpassung von Tumorzellen an Hypoxie, was ihm eine Schlüsselrolle in der Tumorprogression zuschreibt. Grundlage dieser Dissertation war die Charakterisierung des Hypoxieeffektes in humanen, pulmonalen Tumorzelllinien A549 und H23 (NSCLC) sowie H69 (SCLC) bezüglich der Transkriptionsfaktoren HIF-1a , HIF-2a und HIF-3a, des Zielgens der Angiogenese VEGF, des Zielgens der Glykolyse PGK und der Apoptose. Es folgten Untersuchungen zu "alternativen Regulationsmechanismen" von HIF-1a am Beispiel des Tumorsuppressorgens PTEN und dem Oncogen HER2.