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Titel: A conceptual framework of leaders’ emotional labor: The role of authentic leadership and procedural justice.
Autor: Kampa, Judith
Weitere Beteiligte: Otto, Kathleen (Prof. Dr.)
Erscheinungsjahr: 2016
URI: https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2016/0942
DOI: https://doi.org/10.17192/z2016.0942
URN: urn:nbn:de:hebis:04-z2016-09423
DDC: 150 Psychologie
Titel(trans.): Ein konzeptuelles Rahmenmodell über die Emotionsarbeit von Führungskräften: Die Bedeutung von authentischem Führungsverhalten und prozeduraler Gerechtigkeit.

Dokument

Schlagwörter:
Emotionsarbeit, prozedurale Gerechtigkeit, authentisches Führungsverhalten, Emotionsarbeit, prozedurale Gerechtigkeit, authentisches Führungsverhalten, emotional labor, procedural justice, authentic leadership

Summary:
In this thesis a conceptual framework of leaders’ emotional labor is explored; therein it is specifically focused on the role of authentic leadership and procedural justice as linking variables between leaders’ emotional labor and follower outcomes. The framework is tested with three empirical studies. Generally, the model is supported. In line with Study 1 leaders’ emotional labor was related to followers’ perceptions of their authenticity. However, therein followers’ gender has to be taken in account. In line with Study 2, authentic leadership was related to followers’ emotional exhaustion through procedural justice, whereby this further depended on the emotional demands the employee was confronted with. In line with Study 3, and in terms of the framework, there is evidence that procedural justice links leaders’ emotional labor to followers’ emotional labor, as procedural injustice impacts the use of surface acting and service performance; although differently than expected. Therefore, the model offers a good starting point for future research and highlights open research questions which should be addressed.

Zusammenfassung:
In der Dissertation wird ein konzeptuelles Rahmenmodell der Emotionsarbeit von Führungskräften untersucht. Dabei wird im Besonderen auf die Bedeutung von authentischem Führungsverhalten und prozeduraler Gerechtigkeit fokussiert. Das Modell wurde mit drei empirischen Studien getestet. Insgesamt wird das Modell durch die Befunde gestützt. Gemäß den Ergebnissen von Studie 1 hängt die Emotionsarbeit der Führungskraft mit der durch die Mitarbeiter/innen wahrgenommenen Authentizität zusammen. Nichtsdestotrotz muss dabei zusätzlich das Geschlecht des Geführten berücksichtigt werden. Die Ergebnisse von Studie 2 zeigen, dass authentisches Führungsverhalten vermittelt über die prozedurale Gerechtigkeit mit der emotionalen Erschöpfung der Mitarbeiter/innen zusammenhängt, wobei dies weiterhin abhängig ist von der Höhe der emotionalen Anforderungen, mit denen der/die Mitarbeiter/in konfrontiert ist. Die Ergebnisse von Studie 3 deuten darauf hin, dass prozedurale Gerechtigkeit die Emotionsarbeit der Führungskraft mit der Emotionsarbeit des/der Mitarbeiters/in verbindet, da prozedurale Gerechtigkeit die Nutzung von Surface Acting und die Serviceleistung beeinflusst - wenn auch anders als erwartet. Das Modell bietet einen guten Ausgangspunkt für zukünftige Forschung und hebt offene Forschungsfragen hervor, die untersucht werden sollten.


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