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Titel: Zusammenhang zwischen dem Ökumenischen Rat der Kirchen und den Kirchen Koreas
Autor: Min, Kwan-Hong
Weitere Beteiligte: Kaiser, Jochen-Christopf (Prof. Dr.)
Erscheinungsjahr: 2011
URI: https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2011/0465
URN: urn:nbn:de:hebis:04-z2011-04654
DOI: https://doi.org/10.17192/z2011.0465
DDC: 230 Theologie, Christentum
Titel(trans.): Relation between the World Council of Churches and the Korean Churches

Dokument

Schlagwörter:
Korean Church, Ökumenisch, Kirchen Koreas, ecumenical

Zusammenfassung:
Die Kirchen Koreas standen bereits in Beziehung mit den organisatorischen Vorläufern des ÖRK, bevor dieser 1948 offiziell gegründet wurde. Von Amsterdam 1948 bis Porto Alegre 2006 fanden neun Vollversammlungen statt. In der Zwischenzeit entwickelte sich die Beziehung zwischen dem ÖRK und den Kirchen Koreas. Anfangs versuchten Christen Koreas, eine vereinigte Kirche Koreas zu gründen. Aber wegen des denominationalistischen Einfluss aus den USA verwirklichte sich die Gründung einer eine vereinigte Kirche Koreas nicht. Stattdessen wurde 1924 das KNCC gegründet. Kirchen Koreas waren ursprünglich auf einer theologisch konservativen Grundlage gegründet. Seit den 1950er Jahren stieß der ÖRK auf Widerstand in Korea. Außerdem spalteten sich fast alle Kirchen Koreas in verschiedenen Denominationen auf. Beim Ausbruch des Koreakrieges hatte der ÖRK einseitig der UNO vertraut. Daher kam es zur innerökumenischen Kritik. Ab April 1951 wurde die Kriegsfront stabilisiert. Der ÖRK unterstützte das Waffenstillstandsabkommen. Bis in die 1980er Jahre wurde Südkorea diktatorisch regiert. Ab Mitte der 1960er Jahre engagierte sich die progressive Seite der Kirchen Koreas für die Menschenrechte und die Demokratisierung Koreas. Die säkulare Theologie und die Mission Dei-Theologie, die den ÖRK stark beeinflusst hatten, wurden in Korea eingeführt und theologisch unterstützt. Bis in die 1960er Jahre war der Antikommunismus das oberste Staatsprinzip Südkoreas. Damals unterstützten die Kirchen Koreas den antikommunistischen und antinordkoreanischen Standpunkt. Aber ab Anfang der 1970er Jahre versuchte Südkorea, mit Nordkorea zu verhandeln. Seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre überwand die Sonnenscheinpolitik Dae-Jung Kims, der südkoreanische Präsident, die Spannung zwischen den beiden koreanischen Staaten. Ab Anfang der 1980er Jahre begann die Wiedervereinigungsbewegung der Kirchen Koreas. Die Tosanso-Konsultation, die die KKIA des ÖRK abgehalten hatte, war der Anlass für diese Wiedervereinigungsbewegung.

Summary:
The Korean Churches were already in relationship with the organizational antecedents of the WCC, before it was officially founded in 1948. From Amsterdam 1948 to Porto Alegre 2006 were nine Assemblies. In the meantime, the relationship between the WCC and the Korean Churches developed. Korean Christians tried initially to form a united Church in Korea. But because of the denominational influence from the U.S.A. did not realize the establishment of a united church in Korea. Instead, in 1924 the KNCC was founded. Korean Churches were originally founded on a theological conservative basis. Since the 1950s the WCC met with resistance in Korea. In addition, split almost Korean Churches in various denominations. At the outbreak of the Korean War, the WCC had unilaterally to the UN trust. Therefore, it came to criticism inside the WCC. From April 1951 the War-front was stabilized. The WCC supported the ceasefire agreement. Until the 1980s South Korea was ruled dictatorial. From the mid-1960s, the progressive side of the Korean Churches have involved in the human rights and democratization in Korea. The secular theology and the Missio Dei-theology, which had strongly influenced the WCC, were introduced in Korea and supported theologically. Until the 1960s anti-communism was the supreme political principle in South Korea. At that time supported the Korean Churches the anti-communism and aversion against North Korea. But from the early 1970s, South Korea tried to negotiate with North Korea. Since the second half of the 1990s, overcame the sunshine policy, Kim Dae-Jung, South Korea´s president, the tension between the two Koreas. From the early 1980s began the movement for reunification of the Korean Churches. The consultation Tosanso, who had held the CCIA of the WCC, was the occasion for this re-union movement.


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