The Concept of Culture in the Novels of Henry James

Culture is a difficult term to pin down because of its different usages in different contexts. Broadly speaking, it can be used in three different ways exemplified in the works by Matthew Arnold, Edward Tylor, and Franz Boas, who elucidated clearly the concept and exerted great influences on later c...

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Main Author: Wang, Xiaohui
Contributors: Birkle, Carmen (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Doctoral Thesis
Language:English
Published: Philipps-Universität Marburg 2018
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Table of Contents: Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Kulturkonzept des amerikanisch-britischen Schriftstellers Henry James. Aus einer kosmopolitischen Familie kommend war James ein reger Vermittler zwischen den Kontinenten, erklärte in seinen literarischen Texten den Amerikanern die europäische Kultur und umgekehrt. Das Kulturkonzept hängt von den verschiedenen Kontexten ab. Diese Studie ist hauptsächlich im Feld der Literatur verankert, deshalb folgt sie meistens der kulturkritischen Tradition von Matthew Arnold, obwohl sie sich auch auf die in anderen Disziplinen benutzten Kulturkonzepte bezieht. Diese Dissertation besteht aus fünf Kapiteln, einer Einleitung und einer Konklusion. Das erste Kapitel ist das theoretische Gerüst, die anderen vier Kapitel diskutieren verschiedene Aspekte der Romane von James, die seine Idee des „international theme“ darstellen, von der früheren bis zur späteren Phase seiner Karriere, Der Amerikaner (1877), Daisy Miller (1879), Bildnis einer Dame (1881), und Die Gesandten (1903). Manche zwischen James und seiner Familie und Freunden ausgetauschten Briefe, seine Autobiographie, und theoretische Essays werden auch in der Diskussion verwendet. Nach der Einleitung wird im ersten Kapitel ein kurzer Überblick über verschiedene Definitionen und Verwendungen der Kultur gegeben, der historische und kulturelle Hintergrund, in dem James lebte und arbeitete, untersucht. Dann wird die Einzigartigkeit der transatlantischen Perspektive über die Kultur hervorgehoben und seine Einstellung zu europäischen und amerikanischen Kulturen und sein kulturelles Ideal erforscht. Das zweite Kapitel behandelt die kulturellen Unterschiede und Konflikte zwischen Amerika und Frankreich in dem Roman Der Amerikaner. Es wird über die Suche nach der Idee des „Besten“ von dem Amerikaner und die Schwierigkeiten in dem Prozess diskutiert; die Bedeutung der Demokratie für die amerikanischen Nouveaux Riches und die Bedeutung der Hierachie für die französischen Aristokraten wird kontrastiert; die verschiedenen Meinungen zur Ehe und das Verständnis für Verwandtschaft in Amerika und Frankreich verglichen. Das dritte Kapitel ist eine Studie von Verhaltensweisen in dem Roman Daisy Miller. Es geht der Beziehung zwischen Verhalten und Moral nach, diskutiert die unterschiedlichen Sitten, das Begleiten und das Flirten; beschäftigt sich mit den grauenhaften Manieren der reisenden Familie Miller, einer neureichen Familie aus Amerika, und den strengen und feineren Formen der amerikanischen Langzeitaussiedlern in Europa. In dem vierten Kapitel geht es um die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft in dem Roman Bildnis einer Dame. Es behandelt erst die Beziehung zwischen Ort, Kultur, und Charakter, erforscht dann die amerikanischen und europäischen Einflüsse auf James und die Charaktere des Romans, z.B. Transzendentalismus und Determinismus, und die zwei verschiedenen Konzepte von Identität und geht den Gründen für Isabels Entscheidungen über ihre Heirat und ihrer endgültigen Rückkehr nach Rom nach. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit dem Roman Die Gesandten mit einem Fokus auf die Frage, wie eine Figur Kosmopolit werden kann. Es stellt den Materialismus und die Kommerzialisierung in Woollett der Vielfältigkeit und dem Kosmopolitismus in Paris gegenüber, vergleicht verschiedene Einstellungen der Gesandten zur Situation Chads in Paris, bzw. diskutiert seine Unbefangenheit und seinen Provinzialismus und erforscht Vorteile und Nachteile von Ästhetizismus in Paris und Moralismus in Neuengland. Früh in seiner Karriere hatte James einen idealen Weitblick von kultureller Harmonie auf eine mögliche Kombination der Vorteile der amerikanischen und europäischen Kulturen, aber später wies er auf die Schwierigkeit einer Integration verschiedener Kulturen hin. Trotzdem sah er die Möglichkeit von gegenseitigem Verständnis. Er hatte den lebenslangen Wunsch, Toleranz zu fördern, Unterschiede zu akzeptieren, Gemeinsamkeiten zu erkennen und den imaginären Nationalismus auf beiden Seiten des Atlantiks zu vermeiden, ein Wunsch, der heutzutage möglicherweise noch zur Verbesserung der interkulturellen Kommunikation und der harmonischen Entwicklung der Welt beitragen könnte.