Phantomentwicklung und Einführung einer systematischen Qualitätssicherung bei multizentrischen Magnetresonanztomographie-Untersuchungen

In dieser Arbeit wird die systematische Einführung einer Qualitätssicherung (QA) für multizentrische MRT-Untersuchungen beschrieben. Anhand von Agarosegel-Phantomen wird eine automatisierte QA-Analyse aufgesetzt, die die Untersuchung des SNR-Verhaltens, der Signalhomogenität, des Ghosting-Grades und...

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Main Author: Hellerbach, Alexandra
Contributors: Einhäuser-Treyer, Wolfgang (Prof.Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2013
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:In dieser Arbeit wird die systematische Einführung einer Qualitätssicherung (QA) für multizentrische MRT-Untersuchungen beschrieben. Anhand von Agarosegel-Phantomen wird eine automatisierte QA-Analyse aufgesetzt, die die Untersuchung des SNR-Verhaltens, der Signalhomogenität, des Ghosting-Grades und der zeitlichen Stabilität von Rauschmaßen innerhalb funktioneller Messungen zwischen verschiedenen Zentren ermöglicht. Der Herstellungsprozess der Agarosegelphantome wurde optimiert, um eine lange Haltbarkeit der Phantome (> 8 Monate) ohne Beimischung von giftigen Zusätzen zu erreichen. Für die angestrebte regelmäßige Nutzung der Phantome wird auf eine einfache und sichere Handhabung bzgl. Versand, Messung und Entsorgung der Phantome Wert gelegt. Die entwickelte QA-Analyse wurde im Rahmen der CBASP-Studie erfolgreich getestet. Zusätzlich wurden QA-Messungen mittels ACR-Phantom (vom American College of Radiology für die Akkreditierung von MR-Zentren entwickelt) an verschiedenen Zentren durchgeführt. Die vorgeschlagene manuelle Auswertung der Testparameter wurde in eine automatische Testauswertung überführt. Für die Diffusionstensorbildgebung wurden spezielle DTI-Phantome entwickelt und das Herstellungsverfahren für die multizentrische Nutzung optimiert. Die Vorteile von Carbomergelen als neues Phantommaterial für die Einbettung von DTI-Objekten wurden demonstriert und Perspektiven für eine Erweiterung der entwickelten QA-Analyse aufgezeigt.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2014.0048