| Titel: | Geschichte der Friedenspsychologie |
| Autor: | Guski-Leinwand, Susanne |
| Weitere Beteiligte: | Forum Friedenspsychologie e.V. |
| Veröffentlicht: | 2023 |
| URI: | https://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2022/0019 |
| DOI: | https://doi.org/10.17192/es2022.0019 |
| URN: | urn:nbn:de:hebis:04-es2022-00190 |
| ISBN: | 978-3-8185-0565-3 |
| DDC: | Psychologie |
| Titel (trans.): | History of peace psychology |
| Publikationsdatum: | 2023-05-10 |
| Lizenz: | https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/ |
| Schlagwörter: |
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| psychological warfare, Völkerpsychologie, Konfliktforschung, Friedens- und Konfliktforschung, Politische Psychologie, Ethnopsychologie, Psychologische Kriegführung, aggression resear, Völkerpsychologie, Verhandlung, Aggressionsforschung, Friedensforschung, ethnopsychology, Verhandlungsverhalten, negotiation behavior, Friedensbewegung, peace movements, peace and conflict research |
Zusammenfassung:
Die Friedenspsychologie ist ein verhältnismäßig junges Teilgebiet der Psychologie in Deutschland. Sie wird dem interdisziplinären Forschungsfeld der Friedens- und Konfliktforschung zugeordnet. Die Friedenspsychologie liefert Untersuchungen und Kenntnisse über „Verhandlungsverhalten“ (Häcker & Stapf, 2009, S. 347), die zu verschiedenen, politisch begründeten Auseinandersetzungen, Erklärungs- und Lösungsansätze bieten. Gegenwärtig befasst sich die Friedenspsychologie „mit psychol. Aspekten von Frieden, Konfliktaustragung (Konflikt, sozialer) und Krieg“ und „kann in vier Themenbereiche aufgeteilt werden: Bildung, Forschung, Praxis und Einflussnahme auf politische Prozesse“ (Sommer, 2019, Abschn. 1). Seit Ende der 1960er Jahre interessiert auch staatlicherseits die Erforschung der „psychologischen Faktoren“ (Wissenschaftsrat, 1970, S. 4) für die Friedens- und Konfliktforschung. Aus diesem Interesse heraus wurden im 20. Jahrhundert auch verschiedene Institutionen, Institutionalisierungen wie Studiengänge zur Friedens- und Konfliktforschung (Wissenschaftsrat, 2019; Zech, 2019) als auch unterschiedliche staatliche oder landespolitische wie auch bürgerliche Initiativen gegründet – letztere auch auf Seiten der beiden deutschen Staaten. Bereits im 19. Jahrhundert hatte es einzelne Gründungen von Friedensbewegungen gegeben (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen [DFG-VK], 2022).
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