Marburg Journal of Religion https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004 <p>The purpose of <strong>Marburg Journal of Religion</strong> is to publish articles on empirical and theoretical studies of religion.</p> en-US Overall copyright is assigned to Marburg Journal of Religion. 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Jh. gab es eine Vielzahl an weiblichen religiösen Autoritäten auf der Arabischen Halbinsel. Mit dem Aufkommen des Islam änderte sich das. Die ältesten Texte, die davon berichten und aus dem 8. und 9. Jh. stammen, rekonstruieren anhand ihres geschichtlichen Rückblicks einen ganz eigenen Transformationsprozess weiblicher religiöser Autorität. Dieser steht im Fokus des Beitrags und es wird gefragt: Welche Bilder von weiblichen muslimischen Autoritäten im Vergleich zu jenen des altarabischen Kults und anderer Religionen werden durch die Texte vermittelt? Wie gestaltet sich der Wandel weiblicher religiöser Autorität in den Texten? In welcher Relation stehen die literarischen Geschlechterkonzeptionen und religiösen Veränderungsprozesse? Um diesen Fragen nachzugehen, wird ein besonderes Augenmerk auf die Terminologien in den Texten gelegt und gefragt, ob sich religiöse Autorität anhand bestimmter Termini oder einer bestimmten Modalität des Miteinanders erkennen lässt. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Formen weiblicher religiöser Autorität sich im spezifischen geschichtlichen Rückblick der Texte herausgebildet haben und wie diese bewertet wurden.</p> Doris Decker Copyright (c) 2022 Doris (Dr) Decker http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8429 Fri, 04 Mar 2022 00:00:00 +0100 Wenn im Land Hatti „großes Sterben“ herrscht: https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8430 <p>Im 14. und 13. Jahrhundert v.u.Z. prägte die hethitische Kultur ausgehend von Zentralanatolien weite Teil der heutigen Türkei und Nordsyriens. Zahlreiche Funde von Keilschrifttexten geben Einblick in sehr viele Bereiche des Lebens, darunter auch in Probleme, die durch Krankheiten, persönliche Krisen oder durch eine langanhaltende Epidemie entstanden sind. In welcher Weise man versuchte, diese das Leben der Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzer bedrohenden Zustände zu beseitigen, zeigt der vorliegende Text. Dabei kommt auch die Rolle bzw. Verantwortung des Königs als Garant für das Wohlergehen des Staates zur Sprache, weshalb Rituale und Gebete seine körperliche Unversehrtheit genauso gewährleisten sollten wie vergleichbare Praktiken, die einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft dienten. In den angewandten Behandlungsmethoden überlappen sich dabei medizinische, psychotherapeutische und religiöse Elemente, da diese seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts u.Z. bestehende strenge Differenzierung in der hethitischen Kultur nicht vorhanden war. Denn für die Hethiter*innen galten Medizin und Religion als Techniken, mit denen Menschen Einschränkungen einer negativen körperlichen Erfahrung durch (Heil-)Praktiken beseitigen oder zumindest reduzieren wollten, ohne diese Praktiken vollkommen voneinander zu trennen.</p> Manfred Hutter Copyright (c) 2022 Manfred Hutter http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8430 Fri, 04 Mar 2022 00:00:00 +0100 Allon, Mark: The Composition and Transmission of Early Buddhist Texts with Specific Reference to Sutras https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8432 Michael Pye Copyright (c) 2022 Michael Pye http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8432 Fri, 04 Mar 2022 00:00:00 +0100 Sippel, Benjamin: Gottesdiener und Kamelzüchter: Das Alltags- und Sozialleben der Sobek-Priester im kaiserzeitlichen Fayum https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8431 Stefan Bojowald Copyright (c) 2022 Bojowald, Stefan http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0 https://archiv.ub.uni-marburg.de/ep/0004/article/view/8431 Fri, 04 Mar 2022 00:00:00 +0100