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Titel:Müdigkeit als Symptom in der Primärversorgung: eine systematische Übersichtsarbeit
Autor:Stadje, Rebekka
Weitere Beteiligte: Donner-Banzhoff, H. (Prof. Dr.)
Veröffentlicht:2015
URI:https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2015/0154
DOI: https://doi.org/10.17192/z2015.0154
URN: urn:nbn:de:hebis:04-z2015-01540
DDC:610 Medizin, Gesundheit
Titel(trans.):Tiredness as a symptom in primary care: a systematic review
Publikationsdatum:2015-03-09
Lizenz:https://rightsstatements.org/vocab/InC-NC/1.0/

Dokument

Schlagwörter:
fatigue syndrome, Allgemeinmedizin, fatigue, lethargic, exhaustion, Chronisches Müdigkeitssyndrom, weary, weariness, sleepy, general medicine, sleepiness, tired, lethyrgy, Müdigkeit, Tiredness, exhausted

Zusammenfassung:
1. Einleitung Symptomevaluierende Studien untersuchen die Prävalenz, Ätiologien und die Prognose von Symptomen in definierten Versorgungs-Settings. In meiner Arbeit präsentiere ich eine Übersicht solcher Studien zu der Beschwerde „Müdigkeit“ in der Primärversorgung. Müdigkeit ist ein vielschichtiges, subjektives Befinden, das einerseits physiologisch und harmlos sein kann, aber auch im Rahmen von psychischen oder somatischen Erkrankungen auftritt. Gerade weil Müdigkeit sehr weit gefasst ist und von unterschiedlicher Bedeutung sein kann, ist eine symptomorientierte Herangehensweise für den Allgemeinmediziner sinnvoll. Für ihn ist es wichtig, die Wahrscheinlichkeit dafür einzuschätzen, dass eine behandlungsbedürftige Erkrankung mit abwendbar gefährlichem Verlauf bei einem Patienten mit der Beschwerde „Müdigkeit“ vorliegt. Vorläufige Ergebnisse dieser Arbeit sind bereits in die aktualisierte DEGAM-Leitlinie zu „Müdigkeit“ eingeflossen. 2. Methoden Nach Festlegung einer detaillierten Suchsyntax wurden in den Datenbanken Medline und Embase die einschlägigen Publikationen anhand von definierten Einschlusskriterien herausgefiltert. Zusätzlich wurde eine Handsuche in Kongressregistern des European General Practice Research Network und der North American Primary Care Research Group durchgeführt und die Literaturverzeichnisse der einschlägigen Arbeiten wurden durchgesehen, um weitere potentiell relevante Publikationen zu identifizieren. Zwei unabhängige Beurteiler prüften, ob die Arbeiten die von uns zuvor definierten Ein- und Ausschlusskriterien erfüllen. Die Daten der einschlägigen Arbeiten wurden extrahiert und die Studienqualität wurde anhand von 14 Qualitätsparametern beurteilt. 3. Hauptergebnisse Aus der Literaturrecherche wurden 81 Studien in die Übersicht aufgenommen. Aus ihnen ergibt sich, dass Müdigkeit eine weit verbreitete Gesundheitsbeschwerde darstellt. Die Studien waren jedoch hinsichtlich ihrer klinischen und methodischen Charakteristika sehr heterogen, sodass ich oftmals Subgruppen, die für eine quantitative Synthese geeignet waren, gebildet habe. Besonders hohe Prävalenzen von bis zu etwa 70% zeigten sich bei systematischer Befragung der Patienten. Frei geklagte Müdigkeit als primärer oder sekundärer Beratungsanlass kam bei 13%-26% der Patienten vor. Studien, die nur Patienten mit Müdigkeit als Hauptkonsultationsgrund berücksichtigten, gelangten zu niedrigeren Häufigkeitsangaben, die in den Studienmerkmalen vergleichbaren Studien lieferten einen Punktschätzer von 4,1%. Müdigkeit war bei der Mehrheit der Patienten mit psychischen Erkrankungen, besonders Depression und Angststörungen, assoziiert. Gravierende somatische Ursachen traten selten auf, wenn die Erkrankungen nicht zu weit gefasst wurden und Kriterien, die auf eine Kausalität hinweisen, wie beispielsweise die zeitliche Beziehung, beachtet wurden. Eine Anämie lag bei etwa 2,1% der Müdigkeitspatienten vor, die Müdigkeit als Beschwerde spontan beim Arzt geäußert haben. Maligne Neoplasien wurden in allen Studien, in denen Müdigkeit nicht systematisch erfragt wurde, bei unter 1% der Patienten diagnostiziert. Einige Arbeiten untersuchten die Prävalenz des Chronischen Müdigkeitssyndroms. Wenn als „müde“ nicht nur Patienten definiert wurden, die bereits die wesentlichen Kriterien für CFS erfüllten, wurde festgestellt, dass nur ein kleiner Teil der Patienten (unter 5%) mit dem Symptom Müdigkeit in der Primärversorgung unter CFS litt. Bei einem Großteil der Patienten bestand die Müdigkeitssymptomatik auch nach mehreren Monaten fort. Nur ein kleiner Teil von etwa 5% der Patienten suchte den Allgemeinmediziner jedoch erneut wegen des Symptoms auf. 4. Diskussion und Schlussfolgerungen Die Übersichtsarbeit belegt quantitativ, dass Müdigkeit eine sehr häufige Gesundheitsbeschwerde in der Primärversorgung darstellt. Für den Allgemeinmediziner sind Kenntnisse über die unterschiedlichen Ausprägungsgrade von Müdigkeit von großer Bedeutung. Es ergibt sich eine Spannbreite von Müdigkeit als harmlosem, nur bei systematischer Befragung angegebenem Symptom ohne nennenswerten Krankheitswert bis hin zu Müdigkeit als chronische die Lebensqualität deutlich beeinträchtigende Beschwerde. Schwierigkeiten bei der Auswertung ergaben sich dadurch, dass ein Teil der Studien erhebliche Mängel in der Studienqualität aufwies. Diese Studien konnten nicht in die statistische Analyse einbezogen werden. Die quantitative Synthese der Ergebnisse war zudem zum Teil problematisch und nur für Subgruppen möglich, da die Studien sich in ihren klinischen und methodischen Charakteristika stark voneinander unterschieden. Insgesamt zeigt diese Übersichtsarbeit, dass Müdigkeit als isolierter, vorübergehender Zustand auftreten kann, aber auch im Rahmen zahlreicher psychischer und somatischer Erkrankungen vorkommt. Wichtig für den behandelnden Arzt ist es, zu bedenken, dass Müdigkeit diverse Ursachen haben kann und in vielen Fällen von einer multifaktoriellen Genese auszugehen ist. Da bei Patienten, die Müdigkeit im hausärztlichen Setting angaben, selten gravierende somatische Ursachen zu Grunde liegen, sind umfassende, kostspielige diagnostische Verfahren, wenn keine Hinweise auf eine organische Erkrankung bestehen, nicht angemessen. Häufig ist Müdigkeit mit psychischen Störungen assoziiert, sodass eine ausführliche Anamnese mit Erfragung psychischer Symptome vor allem in Hinblick auf Depressionen empfehlenswert ist.

Summary:
1. Introduction Symptom-evaluating studies investigate the prevalence, aetiologies and the prognosis of certain symptoms in well-defined medical care settings. In this dissertation a survey of those studies on tiredness as a symptom in primary care is presented. Tiredness is a multi-layered, subjective state, which may be physiological and harmless, but sometimes occurs in the context of psychological or somatic illnesses. Since tiredness is a broad term with a variety of meanings, a symptom-oriented approach is recommended for the general practitioner. For him it is important to be able to assess the likelihood of a patient suffering from tiredness to have an illness that requires treatment in order to prevent avertable dangerous consequences. Preliminary results of this meta-study have already been included in the updated DEGAM-Leitlinie. 2. Methods After specifying a detailed search syntax the pertinent publications were identified from Medline and Embase, using predefined inclusion criteria. Additionally a manual search was conducted in the congress indices of the European General Practice Research Network and the North American Primary Care Research Group, and the references of the already included papers were inspected to find further potentially relevant studies. Two independent reviewers examined whether the studies met our previously defined inclusion and exclusion criteria. The results of all relevant papers were extracted and discussed in detail. The quality of the studies was evaluated in terms of fourteen defined criteria. 3. Main Results 81 studies from the literature search were included in the survey. They show that tiredness is a widespread health grievance. However the studies were quite heterogeneous so that subgroups that were suitable for a quantitative synthesis were frequently selected. Particularly high prevalences of up to about 70% were found if the patients were systematically interviewed about the symptom. Without being explicitly asked, 13–26% of the patients complained about tiredness as a primary or secondary reason of consultation. Studies taking into account only patients complaining about tiredness as their main symptom indicated lower frequencies; Studies that were comparable in their key features yielded a point estimate of 4.1%. For the majority of patients tiredness was associated with psychological disorders, in particular depression and anxiety. Severe somatic causes occured rarely, provided that the definitions of the illnesses were not too broad and criteria pointing at a causal relation (such as a temporal relation) were taken into account. About 2.1% of the patients who have spontaneously complained about tiredness had anemia. Malignancies were diagnosed for less than 1% of the patients in all studies in which tiredness was not systematically interrogated. Some papers investigated the prevalence of the chronic fatigue syndrome. In studies in which not only those patients were defined as “tired” who already satisfied the main criteria of CFS, it was detected that in primary care only a small portion of patients (less than 5%) with the symptom tiredness suffered from CFS. For the majority of patients tiredness was still present after several months but only approximately 5% of them returned to the general practitioner because of this symptom. 4. Discussion and Conclusions This survey provides quantitative evidence that tiredness is a very frequent health problem in primary care. For the general practitioner knowledge about the different degrees of severity of tiredness is of great importance. Tiredness can be a harmless symptom that patients only mention when they are systematically interviewed, but also a chronic condition, seriously lowering the quality of life. The evaluation was difficult because the quality of some studies showed serious deficiencies. These studies could not be included in the statistical analysis. The quantitative synthesis was occasionally problematic and only possible for subgroups since the studies differed strongly in their clinical and methodological characteristics. The survey shows that tiredness can occur as an isolated, transitory condition but also in the context of various psychological and somatic diseases. For the physician in charge it is important to keep in mind that tiredness can have various causes and that in many cases a multi-factorial background has to be assumed. Since severe somatic causes for tiredness in primary care patients are rarely found, a comprehensive and expensive diagnostic investigation is not appropriate if no specific indications are present. Tiredness is often associated with psychological disorders so that a thorough anamnesis including psychological symptoms especially concerning depressive disorders is recommended.

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