Land Matters. An Impact Evaluation in Developing Countries

Seventy-five percent of the world’s poor live in rural areas with a vast majority depending on agriculture. But all too often access to land is problematic and the legal status of land rights, especially of smallholder farmers, is unclear. Land reforms are therefore high on the international develop...

Ausführliche Beschreibung

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1. Verfasser: Gobien, Simone
Beteiligte: Kirk, Michael (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2014
Wirtschaftswissenschaften
Ausgabe:http://dx.doi.org/10.17192/z2015.0040
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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topic Solidarität
Vertragsanbau
Landzuweisungspolitik
Wirtschaft
freiwillige Umsiedlung
Projektevaluation
Land distribution
Subjective well-being
Soziales Kapital
Risikopräferenzen
Ghana
Kambodscha
Landrechte
Contract farming
Feldexperiment
subjektive Lebenszufriedenheit
Voluntary resettlement
Risk-sharing networks
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Kambodscha
Landrechte
Contract farming
Feldexperiment
subjektive Lebenszufriedenheit
Voluntary resettlement
Risk-sharing networks
Diese Dissertation vereint vier Arbeiten, die sich mit ineinandergreifenden Fragestellungen der Landökonomie beschäftigen. Drei der Artikel untersuchen sozioökonomische Auswirkungen eines Landvergabeprojektes in Kambodscha und gehen dabei auf Unterschiede zwischen freiwillig umgesiedelten Landempfängern und nicht-umgesiedelten Landempfängern ein. Die Analysen basieren auf zwei Befragungen, von denen die erste vor der Landvergabe und die zweite eineinhalb Jahre nach der Landvergabe stattgefunden hat, sowie auf einem ökonomischen Experiment, welches etwa ein Jahr nach der Landvergabe durchgeführt wurde. Das Experiment bestand aus einer Kombination von drei unabhängigen Spielen. Im ersten Spiel wurden die Risikopräferenzen der Landempfänger gemessen. Im zweiten Spiel wurde das gleiche Risikoexperiment mit einem Solidaritätsexperiment kombiniert. Dabei bildeten jeweils drei zufällig und anonym ausgewählte Spieler eine Solidaritätsgruppe. Innerhalb dieser Gruppe konnten Gewinner des Risikospieles Solidaritätszahlungen an Verlierer des Risikospieles leisten. Im dritten Spiel wurde das Risikoexperiment durch eine Geschicklichkeitsaufgabe ersetzt und ebenfalls mit dem Solidaritätsexperiment kombiniert. Das Solidaritätsexperiment bildet das informelle soziale Sicherungssystem auf Dorfebene ab, welches aktiviert wird, wenn ein Spieler einen Einkommensschock im Risikospiel erleidet. Der erste Artikel zeigt mit einer multivariaten Tobit-Analyse, dass die Solidaritätszahlungen der umgesiedelte Landempfänger zwischen 47 und 75% geringer sind als die der nicht-umgesiedelte Landempfänger. In beiden Gruppen berichteten zwei Drittel aller Landempfänger von substanziellen Problemen, wie zum Bespiel schwerer Krankheit eines Haushaltsmitgliedes oder Dürre- und Überschwemmungszeiten. Da formelle Versicherungen in Entwicklungsländern häufig nicht verfügbar sind, Kreditzugang limitiert und die Sparfähigkeit der Haushalte stark begrenzt ist, spielen informelle soziale Sicherungsnetze eine zentrale Rolle. Die Analyse zeigt daher die Notwendigkeit unterstützender Maßnahmen für beide Gruppen und die besondere Vulnerabilität der umgesiedelten Landempfänger. Im zweiten Papier wurde der Zusammenhang zwischen sozialen Sicherungssystemen und Risikopräferenzen untersucht. Eingeschränkter Zugang zu Sicherungssystemen kann dazu führen, dass risikoarme Alternativen gewählt werden, die mit niedrigen Profitraten einhergehen. Ein unglücklicher Ausgang von Risikosituationen kann zudem Pfadabhängigkeit hervorrufen, so dass Haushalte, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, nicht bereit sind, weitere Risiken einzugehen. Dies kann zur Entstehung einer Armutsspirale führen, in der sich selbst Haushalte, die nicht per se risikoavers sind, in einem Kreislauf geringen Risikos und geringer Profite bewegen. Die Ergebnisse dieses Artikels zeigen, dass in beiden Gruppen die Gefahr einer Risiko-verursachten Armutsspirale besteht, diese Gefahr allerdings in der Gruppe der umgesiedelten Projektteilnehmer größer ist. In beiden Gruppen liegen zudem Pfadabhängigkeiten vor. Der dritte Artikel vergleicht die subjektive ökonomische Zufriedenheit der umgesiedelten und der nicht-umgesiedelten Landempfänger sowie einer Kontrollgruppe miteinander. Hierbei wird subjektive Lebenszufriedenheit als eine Maßzahl für das Nutzenniveau der Individuen verstanden und subjektive ökonomische Zufriedenheit als eine Dimension der allgemeinen Lebenszufriedenheit aufgefasst. Mit diesem übergreifenden Konzept ist es möglich, die Auswirkungen der Landvergabe zu quantifizieren und dabei die individuelle Bewertung der Befragten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die subjektive ökonomische Zufriedenheit positiv mit der Landgröße korreliert. Des Weiteren weisen Befragte, die ihr Land produktiv nutzen, eine höhere subjektive ökonomische Zufriedenheit auf. Beide Ergebnisse bleiben bestehen, wenn für das Einkommen der Befragten kontrolliert wird, was auf einen Einfluss von nicht-monetären ökonomischen Variablen, wie den Erwartungen für die Zukunft, schließen lässt. Das vierte Papier untersucht die Auswirkungen von Vertragslandwirtschaft auf die allgemeine subjektive Lebenszufriedenheit von Bauern in Ghana. Die Untersuchung wird im Kontext einer großflächigen Landinvestition durchgeführt. Dieses Forschungsumfeld bietet die Möglichkeit, den kausalen Effekt des Vertragsanbaus zu ermitteln, da die Vertragsvergabe als ein quasi-natürliches Experiment betrachtet werden kann. Die multivariate Analyse zeigt, dass Vertragsbauern eine signifikant höhere subjektive Lebenszufriedenheit aufweisen. Sichere Landrechte beeinflussen dabei die subjektive Lebenszufriedenheit der unabhängigen Bauern signifikant positiv, wohingegen sie nicht in die Nutzenfunktion der Vertragsbauern einfließen. Daher liegt es nahe, dass der Vertragsanbau die Sicherheitsbedürfnisse der Bauern befriedigen kann und ein substitutives Verhältnis vorliegt.
Land Matters. An Impact Evaluation in Developing Countries
Gobien, Simone
contents Diese Dissertation vereint vier Arbeiten, die sich mit ineinandergreifenden Fragestellungen der Landökonomie beschäftigen. Drei der Artikel untersuchen sozioökonomische Auswirkungen eines Landvergabeprojektes in Kambodscha und gehen dabei auf Unterschiede zwischen freiwillig umgesiedelten Landempfängern und nicht-umgesiedelten Landempfängern ein. Die Analysen basieren auf zwei Befragungen, von denen die erste vor der Landvergabe und die zweite eineinhalb Jahre nach der Landvergabe stattgefunden hat, sowie auf einem ökonomischen Experiment, welches etwa ein Jahr nach der Landvergabe durchgeführt wurde. Das Experiment bestand aus einer Kombination von drei unabhängigen Spielen. Im ersten Spiel wurden die Risikopräferenzen der Landempfänger gemessen. Im zweiten Spiel wurde das gleiche Risikoexperiment mit einem Solidaritätsexperiment kombiniert. Dabei bildeten jeweils drei zufällig und anonym ausgewählte Spieler eine Solidaritätsgruppe. Innerhalb dieser Gruppe konnten Gewinner des Risikospieles Solidaritätszahlungen an Verlierer des Risikospieles leisten. Im dritten Spiel wurde das Risikoexperiment durch eine Geschicklichkeitsaufgabe ersetzt und ebenfalls mit dem Solidaritätsexperiment kombiniert. Das Solidaritätsexperiment bildet das informelle soziale Sicherungssystem auf Dorfebene ab, welches aktiviert wird, wenn ein Spieler einen Einkommensschock im Risikospiel erleidet. Der erste Artikel zeigt mit einer multivariaten Tobit-Analyse, dass die Solidaritätszahlungen der umgesiedelte Landempfänger zwischen 47 und 75% geringer sind als die der nicht-umgesiedelte Landempfänger. In beiden Gruppen berichteten zwei Drittel aller Landempfänger von substanziellen Problemen, wie zum Bespiel schwerer Krankheit eines Haushaltsmitgliedes oder Dürre- und Überschwemmungszeiten. Da formelle Versicherungen in Entwicklungsländern häufig nicht verfügbar sind, Kreditzugang limitiert und die Sparfähigkeit der Haushalte stark begrenzt ist, spielen informelle soziale Sicherungsnetze eine zentrale Rolle. Die Analyse zeigt daher die Notwendigkeit unterstützender Maßnahmen für beide Gruppen und die besondere Vulnerabilität der umgesiedelten Landempfänger. Im zweiten Papier wurde der Zusammenhang zwischen sozialen Sicherungssystemen und Risikopräferenzen untersucht. Eingeschränkter Zugang zu Sicherungssystemen kann dazu führen, dass risikoarme Alternativen gewählt werden, die mit niedrigen Profitraten einhergehen. Ein unglücklicher Ausgang von Risikosituationen kann zudem Pfadabhängigkeit hervorrufen, so dass Haushalte, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, nicht bereit sind, weitere Risiken einzugehen. Dies kann zur Entstehung einer Armutsspirale führen, in der sich selbst Haushalte, die nicht per se risikoavers sind, in einem Kreislauf geringen Risikos und geringer Profite bewegen. Die Ergebnisse dieses Artikels zeigen, dass in beiden Gruppen die Gefahr einer Risiko-verursachten Armutsspirale besteht, diese Gefahr allerdings in der Gruppe der umgesiedelten Projektteilnehmer größer ist. In beiden Gruppen liegen zudem Pfadabhängigkeiten vor. Der dritte Artikel vergleicht die subjektive ökonomische Zufriedenheit der umgesiedelten und der nicht-umgesiedelten Landempfänger sowie einer Kontrollgruppe miteinander. Hierbei wird subjektive Lebenszufriedenheit als eine Maßzahl für das Nutzenniveau der Individuen verstanden und subjektive ökonomische Zufriedenheit als eine Dimension der allgemeinen Lebenszufriedenheit aufgefasst. Mit diesem übergreifenden Konzept ist es möglich, die Auswirkungen der Landvergabe zu quantifizieren und dabei die individuelle Bewertung der Befragten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die subjektive ökonomische Zufriedenheit positiv mit der Landgröße korreliert. Des Weiteren weisen Befragte, die ihr Land produktiv nutzen, eine höhere subjektive ökonomische Zufriedenheit auf. Beide Ergebnisse bleiben bestehen, wenn für das Einkommen der Befragten kontrolliert wird, was auf einen Einfluss von nicht-monetären ökonomischen Variablen, wie den Erwartungen für die Zukunft, schließen lässt. Das vierte Papier untersucht die Auswirkungen von Vertragslandwirtschaft auf die allgemeine subjektive Lebenszufriedenheit von Bauern in Ghana. Die Untersuchung wird im Kontext einer großflächigen Landinvestition durchgeführt. Dieses Forschungsumfeld bietet die Möglichkeit, den kausalen Effekt des Vertragsanbaus zu ermitteln, da die Vertragsvergabe als ein quasi-natürliches Experiment betrachtet werden kann. Die multivariate Analyse zeigt, dass Vertragsbauern eine signifikant höhere subjektive Lebenszufriedenheit aufweisen. Sichere Landrechte beeinflussen dabei die subjektive Lebenszufriedenheit der unabhängigen Bauern signifikant positiv, wohingegen sie nicht in die Nutzenfunktion der Vertragsbauern einfließen. Daher liegt es nahe, dass der Vertragsanbau die Sicherheitsbedürfnisse der Bauern befriedigen kann und ein substitutives Verhältnis vorliegt.
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description Seventy-five percent of the world’s poor live in rural areas with a vast majority depending on agriculture. But all too often access to land is problematic and the legal status of land rights, especially of smallholder farmers, is unclear. Land reforms are therefore high on the international development agenda. However, empirical evidence is mixed, and some aspects, such as the effects of voluntary resettlement, are highly under-researched. My dissertation therefore aims at contributing to the identification of consequences of voluntary resettlement. Thereby, I was guided by three central questions: 1. Did voluntary resettlement within a land reform affect social networks in the short run? 2. Do the land reform beneficiaries face the danger of a risk-induced poverty trap and does this threat differ between resettled and non-resettled participants? 3. How does the land distribution and initial agricultural success affect subjective economic well-being of the beneficiaries? The data collection took place within a land reform project in Cambodia where so called social land concessions are granted to landless or land-poor households. Beneficiaries could apply for agricultural land, settlement land, or both types of land. This enabled me to compare those who received only agricultural land (non-resettled households) with those who received agricultural and settlement land (resettled households). The research is based on a data set consisting of ex-ante survey data on the socio-economic situation of future land recipients and an appropriate control group, ex-post survey data of the same households collected about one and a half year after the intervention, and ex-post experimental data of the land recipients dealing with risk-taking and the willingness to show solidarity with anonymous village members. This dissertation shows that the willingness to support fellow villagers is significantly lower in the resettled community than in the non-resettled communities. Resettled land recipients transfer on average between 47 and 75 percent less money than non-resettled players. Hence, the social costs of voluntary resettlement seem to be significantly higher than commonly assumed. In line with this finding, solidarity expectations are lower for resettled than for non-resettled land recipients. As expectations are in turn positively related to risk-taking and the reaction to past success is stronger in the non-resettled community, I can show that the danger of path-dependency and a risk-induced poverty trap exists for all land recipients but that it seems to be higher for resettled project members. As a complementary to these objective approaches, I analyze subjective economic well-being of the land recipients and a control group. I find that it is positively correlated with land size. This outcome does not only originate from monetary effects, as identified correlations remain significant after controlling for income. For that reason, it is likely that not only today’s income but also improved future economic prospects and increased economic stability play an important role for subjective economic well-being of land recipients. Moreover, those respondents who manage to put the received land under agricultural production show a higher subjective economic well-being indicating that success matters for farmers’ well-being. This dissertation adds furthermore to the scarce evidence on causal effects of contract farming in the sphere of a large-scale land acquisition. Recently, large-scale land acquisition has increased dramatically in the developing world. The question how land deals affect the local population became therefore highly relevant. Despite controversial findings in the literature, studies identifying the causal effect of contract farming on farmers’ circumstances are rare and often rely on weak instruments. The fourth paper of this dissertation made use of a unique dataset incorporating information on outgrowers and independent farmers in the context of a large-scale land acquisition in Ghana where contract allocation took place as a quasi-natural experiment. The analysis was guided by the following question: 4. Does contract farming contribute to the overall subjective well-being of participating farmers? We identify a positive effect of contract farming on subjective well-being. It seems that contract farming increases security of the participating farmers as secure rights to land matter substantially for the overall life satisfaction of non-contract but not of contract farmers.
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Innerhalb dieser Gruppe konnten Gewinner des Risikospieles Solidaritätszahlungen an Verlierer des Risikospieles leisten. Im dritten Spiel wurde das Risikoexperiment durch eine Geschicklichkeitsaufgabe ersetzt und ebenfalls mit dem Solidaritätsexperiment kombiniert. Das Solidaritätsexperiment bildet das informelle soziale Sicherungssystem auf Dorfebene ab, welches aktiviert wird, wenn ein Spieler einen Einkommensschock im Risikospiel erleidet. Der erste Artikel zeigt mit einer multivariaten Tobit-Analyse, dass die Solidaritätszahlungen der umgesiedelte Landempfänger zwischen 47 und 75% geringer sind als die der nicht-umgesiedelte Landempfänger. In beiden Gruppen berichteten zwei Drittel aller Landempfänger von substanziellen Problemen, wie zum Bespiel schwerer Krankheit eines Haushaltsmitgliedes oder Dürre- und Überschwemmungszeiten. Da formelle Versicherungen in Entwicklungsländern häufig nicht verfügbar sind, Kreditzugang limitiert und die Sparfähigkeit der Haushalte stark begrenzt ist, spielen informelle soziale Sicherungsnetze eine zentrale Rolle. Die Analyse zeigt daher die Notwendigkeit unterstützender Maßnahmen für beide Gruppen und die besondere Vulnerabilität der umgesiedelten Landempfänger. Im zweiten Papier wurde der Zusammenhang zwischen sozialen Sicherungssystemen und Risikopräferenzen untersucht. Eingeschränkter Zugang zu Sicherungssystemen kann dazu führen, dass risikoarme Alternativen gewählt werden, die mit niedrigen Profitraten einhergehen. Ein unglücklicher Ausgang von Risikosituationen kann zudem Pfadabhängigkeit hervorrufen, so dass Haushalte, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, nicht bereit sind, weitere Risiken einzugehen. Dies kann zur Entstehung einer Armutsspirale führen, in der sich selbst Haushalte, die nicht per se risikoavers sind, in einem Kreislauf geringen Risikos und geringer Profite bewegen. Die Ergebnisse dieses Artikels zeigen, dass in beiden Gruppen die Gefahr einer Risiko-verursachten Armutsspirale besteht, diese Gefahr allerdings in der Gruppe der umgesiedelten Projektteilnehmer größer ist. In beiden Gruppen liegen zudem Pfadabhängigkeiten vor. Der dritte Artikel vergleicht die subjektive ökonomische Zufriedenheit der umgesiedelten und der nicht-umgesiedelten Landempfänger sowie einer Kontrollgruppe miteinander. Hierbei wird subjektive Lebenszufriedenheit als eine Maßzahl für das Nutzenniveau der Individuen verstanden und subjektive ökonomische Zufriedenheit als eine Dimension der allgemeinen Lebenszufriedenheit aufgefasst. Mit diesem übergreifenden Konzept ist es möglich, die Auswirkungen der Landvergabe zu quantifizieren und dabei die individuelle Bewertung der Befragten in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ergebnisse zeigen, dass die subjektive ökonomische Zufriedenheit positiv mit der Landgröße korreliert. Des Weiteren weisen Befragte, die ihr Land produktiv nutzen, eine höhere subjektive ökonomische Zufriedenheit auf. Beide Ergebnisse bleiben bestehen, wenn für das Einkommen der Befragten kontrolliert wird, was auf einen Einfluss von nicht-monetären ökonomischen Variablen, wie den Erwartungen für die Zukunft, schließen lässt. Das vierte Papier untersucht die Auswirkungen von Vertragslandwirtschaft auf die allgemeine subjektive Lebenszufriedenheit von Bauern in Ghana. Die Untersuchung wird im Kontext einer großflächigen Landinvestition durchgeführt. Dieses Forschungsumfeld bietet die Möglichkeit, den kausalen Effekt des Vertragsanbaus zu ermitteln, da die Vertragsvergabe als ein quasi-natürliches Experiment betrachtet werden kann. Die multivariate Analyse zeigt, dass Vertragsbauern eine signifikant höhere subjektive Lebenszufriedenheit aufweisen. Sichere Landrechte beeinflussen dabei die subjektive Lebenszufriedenheit der unabhängigen Bauern signifikant positiv, wohingegen sie nicht in die Nutzenfunktion der Vertragsbauern einfließen. Daher liegt es nahe, dass der Vertragsanbau die Sicherheitsbedürfnisse der Bauern befriedigen kann und ein substitutives Verhältnis vorliegt. http://dx.doi.org/10.17192/z2015.0040 urn:nbn:de:hebis:04-z2015-00404 Eine Wirkungsanalyse zu Landfragen in Entwicklungsländern Land Matters. 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However, empirical evidence is mixed, and some aspects, such as the effects of voluntary resettlement, are highly under-researched. My dissertation therefore aims at contributing to the identification of consequences of voluntary resettlement. Thereby, I was guided by three central questions: 1. Did voluntary resettlement within a land reform affect social networks in the short run? 2. Do the land reform beneficiaries face the danger of a risk-induced poverty trap and does this threat differ between resettled and non-resettled participants? 3. How does the land distribution and initial agricultural success affect subjective economic well-being of the beneficiaries? The data collection took place within a land reform project in Cambodia where so called social land concessions are granted to landless or land-poor households. Beneficiaries could apply for agricultural land, settlement land, or both types of land. This enabled me to compare those who received only agricultural land (non-resettled households) with those who received agricultural and settlement land (resettled households). The research is based on a data set consisting of ex-ante survey data on the socio-economic situation of future land recipients and an appropriate control group, ex-post survey data of the same households collected about one and a half year after the intervention, and ex-post experimental data of the land recipients dealing with risk-taking and the willingness to show solidarity with anonymous village members. This dissertation shows that the willingness to support fellow villagers is significantly lower in the resettled community than in the non-resettled communities. Resettled land recipients transfer on average between 47 and 75 percent less money than non-resettled players. Hence, the social costs of voluntary resettlement seem to be significantly higher than commonly assumed. In line with this finding, solidarity expectations are lower for resettled than for non-resettled land recipients. As expectations are in turn positively related to risk-taking and the reaction to past success is stronger in the non-resettled community, I can show that the danger of path-dependency and a risk-induced poverty trap exists for all land recipients but that it seems to be higher for resettled project members. As a complementary to these objective approaches, I analyze subjective economic well-being of the land recipients and a control group. I find that it is positively correlated with land size. This outcome does not only originate from monetary effects, as identified correlations remain significant after controlling for income. For that reason, it is likely that not only today’s income but also improved future economic prospects and increased economic stability play an important role for subjective economic well-being of land recipients. Moreover, those respondents who manage to put the received land under agricultural production show a higher subjective economic well-being indicating that success matters for farmers’ well-being. This dissertation adds furthermore to the scarce evidence on causal effects of contract farming in the sphere of a large-scale land acquisition. Recently, large-scale land acquisition has increased dramatically in the developing world. The question how land deals affect the local population became therefore highly relevant. Despite controversial findings in the literature, studies identifying the causal effect of contract farming on farmers’ circumstances are rare and often rely on weak instruments. The fourth paper of this dissertation made use of a unique dataset incorporating information on outgrowers and independent farmers in the context of a large-scale land acquisition in Ghana where contract allocation took place as a quasi-natural experiment. The analysis was guided by the following question: 4. Does contract farming contribute to the overall subjective well-being of participating farmers? We identify a positive effect of contract farming on subjective well-being. It seems that contract farming increases security of the participating farmers as secure rights to land matter substantially for the overall life satisfaction of non-contract but not of contract farmers. 2014 ths Prof. Dr. Kirk Michael Kirk, Michael (Prof. Dr.) Gobien, Simone Gobien Simone Philipps-Universität Marburg
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