Untersuchung zur Korrelation von HLA-DR-Expression, Procalcitonin und Interleukin 6 mit dem Krankheitsverlauf sowie ihrer Eignung zur Risikostratifizierung bei Patienten mit Sepsis

Diese Studie untersuchte an 111 Patienten mit Sepsis den Zusammenhang der zeitlichen Kinetik von Interleukin 6, Procalcitonin und der HLA-DR-Expression auf Monozyten mit dem Krankheitsverlauf sowie ihre Eignung zu einer frühen Risikostratifizierung. Es zeigte sich in den aufgestellten logistischen R...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
1. Verfasser: Schumann, Florian
Beteiligte: Max, M. (PD Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2011
Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie
Ausgabe:http://dx.doi.org/10.17192/z2011.0548
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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Zusammenfassung:Diese Studie untersuchte an 111 Patienten mit Sepsis den Zusammenhang der zeitlichen Kinetik von Interleukin 6, Procalcitonin und der HLA-DR-Expression auf Monozyten mit dem Krankheitsverlauf sowie ihre Eignung zu einer frühen Risikostratifizierung. Es zeigte sich in den aufgestellten logistischen Regressionsmodellen ein statistischer Trend, wonach die HLA-DR-Expression auf Monozyten nach 48 Stunden Hinweise auf die weitere klinische Entwicklung des Patienten und damit möglicherweise auf die Wirksamkeit der aktuellen Sepsistherapie geben kann (p=0,0923). Es sind hier jedoch weitere multizentrische Studien mit größeren Studienkollektiven nötig, um eine statistische Signifikanz und einen positiven Effekt auf das Outcome nachzuweisen. Für PCT und IL-6 zeigten sich diesbezüglich weder eine statistische Signifikanz noch ein statistischer Trend. Des Weiteren bestätigte sich in den erstellten Cox-Regressionsmodellen die schon durch andere Forschergruppen nachgewiesene Eignung des APACHE II-Scores zur frühen Risikostratifizierung (p=0,0098). Für IL-6 konnte ebenfalls eine solche Assoziation mit dem Sterberisiko gezeigt werden (p=0,0148). Für PCT und HLA-DR war keine Assoziation mit dem Sterberisiko nachzuweisen.
DOI:http://dx.doi.org/10.17192/z2011.0548