Eignung von Angiotensin-II-Rezeptor(Typ AT1)-Antagonisten zur Anwendung bei Kindern

Die Entwicklung der Angiotensin-II-Rezeptor(Typ AT1)-Antagonisten (kurz AT1-Rezeptorantagonisten) geht auf die 1970-er und 80-er Jahre zurück. Die Stoffgruppe umfasst zurzeit sieben zugelassene Wirkstoffe (Losartan, Valsartan, Eprosartan, Irbesartan, Candesartan, Telmisartan und Olmesartan. Alle AT1...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Herder, Siegtraut Dorothea
Beteiligte: Morck, Hartmut (Prof. Dr. rer.nat.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2010
Pharmazie
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Die Entwicklung der Angiotensin-II-Rezeptor(Typ AT1)-Antagonisten (kurz AT1-Rezeptorantagonisten) geht auf die 1970-er und 80-er Jahre zurück. Die Stoffgruppe umfasst zurzeit sieben zugelassene Wirkstoffe (Losartan, Valsartan, Eprosartan, Irbesartan, Candesartan, Telmisartan und Olmesartan. Alle AT1-Rezeptorantagonisten besitzen eine Zulassung für die Indikation Essentielle Hypertonie. Einige von ihnen haben weitere Indikationen wie chronische Herzinsuffizienz oder diabetische Nierenerkrankung bei Typ-2-Diabetes mellitus. In Deutschland und allen anderen Europäischen Ländern gelten die Zulassungen für Patienten ab 18 Jahre. In den USA sind Losartan und Valsartan zugelassen für Kinder ab 6 Jahren mit Hypertonie. Die wichtigsten klinischen Wirkungen der AT1-Rezeptorantagonisten sind eine langanhaltende Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks, Natriurese und Diurese, Verbesserung oder Verzögerung der Entwicklung einer LVH und Verzögerung des Fortschreitens einer Nephropathie. Diese Arbeit untersucht erstmals die Frage nach der Wirksamkeit und Sicherheit der AT1-Rezeptorantagonisten bei Kindern und Jugendlichen mit der Methode einer „Systematischen Übersichtsarbeit“ nach den Standards der Cochrane Collaboration. Darüber hinaus wird eine Methode entwickelt und evaluiert (NIKI-Register), mit der es möglich wäre, in Zukunft neue Erkenntnisse über die Wirkungen von AT1-Rezeptorantagonisten und anderen Medikamenten bei präterminalen chronischen Nierenerkrankungen im Kindesalter zu gewinnen.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2010.0466