Vergleichende Studie unterschiedlicher mechanischer Belastungssignale an lebenden und toten Knochen im Kultur- und Belastungssystem ZETOS

In diesem Versuch wurden 30 trabekuläre, humane Knochenzylinder über einen Zeitraum von 29 Tagen kultiviert und an 26 Tagen belastet. Das Belastungssignal entsprach dem physiologischen Springen und wurde in ungefilterter Form und in gefilterter Form auf die Knochenproben appliziert. Die Knochenzylin...

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Main Author: Kluge, Conrad Karl
Contributors: Jones, David (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2010
Orthopädie und Rheumatologie
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:In diesem Versuch wurden 30 trabekuläre, humane Knochenzylinder über einen Zeitraum von 29 Tagen kultiviert und an 26 Tagen belastet. Das Belastungssignal entsprach dem physiologischen Springen und wurde in ungefilterter Form und in gefilterter Form auf die Knochenproben appliziert. Die Knochenzylinder wurden per Randomisierung in 5 Gruppen mit je 6 Proben eingeteilt, mit einer weiteren Unterteilung in jeweils 3 männliche und 3 weibliche Proben. In zwei Gruppen erfolgte die Abtötung der Knochenzylinder mittels KCl-Lösung. Einer Kontrollgruppe wurden 4 Belastungsgruppen mit den Unterteilungen lebend und ungefiltertes Signal, lebend und gefiltertes Signal, tot und ungefiltertes Signal sowie tot und gefiltertes Signal gegenübergestellt. Das Belastungssignal wurde täglich mit 300 Zyklen bei einer Frequenz von 1Hz, mit einer Intensität von 3000µstrain auf die Knochenproben appliziert. Nach der eigentlichen Belastung wurde die Steifigkeit (E-Modul) der Knochenzylinder bestimmt. In der Kontrollgruppe wurde diese alle 48 Stunden bestimmt. Bei den regelmäßigen Wechseln des Nährmediums (alle 48 Stunden) wurde dieses sowohl auf Knochenstoffwechselmarker als auch auf knochenzellspezifische Marker untersucht. Die Vitalität und Aktivität der lebenden Knochenproben wurde über den gesamten Versuchszeitraum mittels der verwendeten Stoffwechselmarker – Alkalische Phosphatase, Laktat, Laktatdehydrogenase und pH- Wert – dokumentiert.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2010.0395