An analysis of two-component regulatory systems in Myxococcus xanthus

Proteins of two-component regulatory systems (TCS) have essential functions in the sensing of external and self-generated signals in bacteria as well as in the generation of appropriate output responses. Accordingly, in Myxococcus xanthus TCS are important for fruiting body formation and sporulation...

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1. Verfasser: Shi, Xingqi
Beteiligte: Sogaard-Andersen, Lotte (Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2008
Biologie
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Zwei-Komponenten-Regulatorsystems
Myxococcus xanthus
Myxococcus xanthus
Regulatoren
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Zwei-Komponenten-Regulatorsystems
Myxococcus xanthus
Regulatoren
Response regulator
Two-component system
Biowissenschaften, Biologie
Shi, Xingqi
An analysis of two-component regulatory systems in Myxococcus xanthus
Proteine in Zweikomponentensystemen (Two-component systems, TCS) haben essentielle Funktionen bei der Detektion externer und interner Signale in Bakterien sowie bei der Erzeugung geeigneter Reiz-Antworten. Dementsprechend erfüllen Zweikomponentensysteme auch bei der Fruchtkörperbildung, Sporulation und Motilität von Myxococcus xanthus wichtige Aufgaben. In der vorliegenden Arbeit wurde das Genom von M. xanthus auf das Vorhandensein und die genetische Organisation von Zweikomponentensystemen untersucht. 272 Gene für Proteine aus Zweikomponentensystemen wurden identifiziert, darunter 21 Gene in acht verschiedenen Loci für Che-ähnliche Systeme. Die weitere Analyse wurde auf die 251 nicht Che-ähnlichen Proteine konzentriert, wovon 118 Histidinkinasen (Histidine Protein Kinases, HPKs), 119 Regulatoren (Response Regulators, RRs) und 14 HPK-ähnliche Gene sind. 71% der Gene für Zweikomponentensysteme sind ungewöhnlich als verwaiste Gene (orphan genes) organisiert oder in komplexen Gen-Clustern angeordnet, während die verbleibenden 29% der Gene eine gewöhnliche paarweise Organisation aufweisen. Bioinformatische Analysen legen nahe, dass sich TCS-Proteine, die von verwaisten Genen kodiert werden oder aus komplexen Gen-Clustern stammen, funktionell von TCS-Proteinen unterscheiden, die von Genpaaren kodiert werden. Microarray-Daten und qRT-PCR-Experimente weisen darauf hin, dass verwaiste TCS-Gene unter den TCS-Genen überrepräsentiert sind, deren Transkription während der Fruchtkörperbildung verändert ist. Die genetische Analyse von 25 verwaisten HPKs, die während der Entwicklung verstärkt gebildet werden, führte zur Identifikation zweier HPKs, die wahrscheinlich für die Lebensfähigkeit von M. xanthus essentiell sind sowie sieben HPKs, darunter vier neue, die eine wichtige Funktion bei der Fruchtkörperbildung oder Sporenkeimung haben. Im Bestreben, die verwaisten TCS-Proteine von M. xanthus funktionell miteinander zu verbinden, habe ich mich in dieser Arbeit auf den Response-Regulator FruA konzentriert, der eine Schlüsselrolle bei der Übertragung des C-Signals spielt. Zwei verschiedene Ansätze wurden verfolgt, um die FruA-Kinase zu identifizieren. Der erste Ansatz beruht auf der Annahme, dass ein FruA-Kinase-Gen Eigenschaften vom fruA-Gen aufweist, das heißt, dass es verwaist ist, seine Transkription während der Entwicklung verstärkt ist und eine Nullmutante in der Entwicklung gehemmt ist. Zusätzlich wurde das Hefe-Zwei-Hybrid-System verwendet, um mögliche Interaktionen zwischen FruA und den entwicklungsbedingt regulierten, verwaisten HPKs zu untersuchen. Drei hervorragende FruA-Kinase-Kandidaten (SdeK, Hpk8 und Hpk12) und vier möglicherweise redundante Kandidaten (Hpk9, Hpk11, Hpk13 und Hpk29) wurden identifiziert. In vivo-Analysen der besten drei FruA-Kinase-Kandidaten führten zu einem Modell, in dem SdeK die Haupt-FruA-Kinase ist, Hpk12 eine untergeordnete FruA-Kinase und Hpk8 eine Phosphatase von FruA~P ist. Darüber hinaus könnte SdeK weitere Zielproteine haben, die im Entwicklungszyklus FruA nachfolgen, und es könnte zudem weitere HPKs geben, die FruA phosphorylieren oder mit FruA interagieren. Um die Interaktion zwischen FruA und den FruA-Kinase-Kandidaten in vitro direkt nachzuweisen, wurden die entsprechenden Proteine aufgereinigt. Es wurde gezeigt, dass Hpk8 und Hpk12 in vitro autophosphorylieren. Bemerkenswerterweise wird Hpk8 offensichtlich nicht am konservierten Histidin-Rest, sondern wahrscheinlich an einem Tyrosin-Rest phosphoryliert. Vorläufige Ergebnisse von einem Phosphotransfer-Essay legen nahe, dass Hpk8 entweder am Phosphoryltransfer zu FruA beteiligt ist oder FruA direkt phosphoryliert. Eine Interaktion von SdeK und Hpk12 mit FruA in vitro muss noch nachgewiesen werden. Hpk37 gehört zur Gruppe der verwaisten HPKs, deren Transkription während der Entwicklung verstärkt wird und die für die Entwicklung essentiell sind. Hefe-Zwei-Hybrid-System-Analysen zum Nachweis einer direkten Interaktion mit FruA waren jedoch nicht aussagekräftig. In vivo-Analysen zeigten, dass Hpk37 sowohl an der Produktion von (p)ppGpp als auch an der Antwort auf (p)ppGpp oder am A-Signaltranduktionsweg beteiligt sein könnte, sodass es wahrscheinlich keine FruA-Kinase ist. Untersuchungen der Protein-Domänen von Hpk37 und der genetischen Organisation des hpk37-Locus weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Regulation der Aktivität von Hpk37 Methylierungs- bzw. Demethylierungsreaktionen einschließt, ähnlich den Adaptierungsreaktionen bei der Chemotaxis. In einem zweiten Ansatz wurde eine in silico-Methode (White et al., 2007) zur Identifikation von FruA-Kinasen verwendet. In vivo-Analysen von Mutanten der sechs besten FruA-Kinase-Kandidaten weisen stark darauf hin, dass diese HPKs keine FruA-Kinasen sind.
institution Biologie
author Shi, Xingqi
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description Proteins of two-component regulatory systems (TCS) have essential functions in the sensing of external and self-generated signals in bacteria as well as in the generation of appropriate output responses. Accordingly, in Myxococcus xanthus TCS are important for fruiting body formation and sporulation as well as normal motility. In this study, I analyzed the M. xanthus genome for the presence and genetic organization of genes encoding TCS. 272 genes that encode TCS proteins were identified including 21 genes in eight loci, which encode TCS proteins that are part of chemotaxis-like systems. Sebsequent analyses focused on 251 TCS proteins (non chemotaxis-like) consisting of 118 histidine protein kinases (HPKs), 119 response regulators (RRs) and 14 HPK-like genes. 71% of the TCS genes are organized in unusual manners as orphan genes or in complex gene clusters whereas the remaining 29% display the standard paired gene organization. Bioinformatics analyses suggest that TCS proteins encoded by orphan genes and complex gene clusters are functionally distinct from TCS proteins encoded by paired genes. Experimentally, microarray data and quantitative real-time PCR suggest that orphan TCS genes are overrepresented among TCS genes that display altered transcription during fruiting body formation. The genetic analysis of 25 orphan HPKs, which are transcriptionally up-regulated during development, led to the identification of two HPKs that are likely essential for viability and seven HPKs including four novel HPKs that have important function in fruiting body formation or spore germination. As an attempt to identify functional partners of orphan TCS proteins in M. xanthus, I focused on the RR FruA, which has a key role in the C-signal transduction pathway. To identify the FruA kinase, two candidate approaches were used. The first candidate approach is based on the hypothesis that a FruA kinase gene shares characteristics with the fruA gene, i.e. it is orphan, developmentally up-regulated at the transcriptional level and a null mutant is deficient in development. Yeast two-hybrid analysis was used to investigate potential interactions between FruA and developmentally regulated orphan HPKs. Three best FruA kinase candidates (SdeK, Hpk8 and Hpk12) and four potentially redundant candidates (Hpk9, Hpk11, Hpk13 and Hpk29) were identified. In vivo analyses of the three best FruA kinase candidates support a model in which SdeK is the main FruA kinase, Hpk12 is a minor FruA kinase and Hpk8 is a phosphatase of FruA~P. Furthermore, SdeK may have other downstream targets in addition to FruA and there may be other HPKs that phosphorylate or cross talk to FruA. To obtain direct evidence for an interaction between FruA and the FruA kinase candidates in vitro, the relevant proteins have been purified. To date, the Hpk8 and Hpk12 proteins have been shown to autophosphorylate in vitro. Intriguingly, Hpk8 does not appear to be phosphorylated on the conserved His residue but is likely phosphorylated on a Tyr residue. Preliminary phosphotransfer assay suggests that Hpk8 engages in phosphotransfer to or phosphorylation of FruA. A possible interaction in vitro between SdeK and Hpk12 with FruA still remains to be shown. Hpk37 belongs to the group of orphan HPKs that are transcriptionally up-regulated during development and essential for development. However, the yeast two-hybrid analyses to determine a possible direct interaction with FruA were inconclusive. In vivo analyses demonstrated that Hpk37 is likely involved in the production or response to (p)ppGpp or the A-signal suggesting that Hpk37 is not a FruA kinase. Domain analyses of Hpk37 and analyses of the genetic organization of the hpk37 locus suggest that regulation of Hpk37 activity could involve a unique methylation/demethylation mechanism similar to that resulting in adaptation in chemosensory pathways. In a second candidate approach to identify a FruA kinase, candidates were predicted using an in silico method (White et al., 2007). In vivo analyses of mutants carrying mutations in the genes encoding the six best candidates strongly suggest that these HPK are not FruA kinases.
first_indexed 2009-01-23T00:00:00Z
title_alt Analyse eines Zwei-Komponenten-Regulatorsystems in Myxococcus xanthus
language English
author2 Sogaard-Andersen, Lotte (Dr.)
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publisher Philipps-Universität Marburg
contents Proteine in Zweikomponentensystemen (Two-component systems, TCS) haben essentielle Funktionen bei der Detektion externer und interner Signale in Bakterien sowie bei der Erzeugung geeigneter Reiz-Antworten. Dementsprechend erfüllen Zweikomponentensysteme auch bei der Fruchtkörperbildung, Sporulation und Motilität von Myxococcus xanthus wichtige Aufgaben. In der vorliegenden Arbeit wurde das Genom von M. xanthus auf das Vorhandensein und die genetische Organisation von Zweikomponentensystemen untersucht. 272 Gene für Proteine aus Zweikomponentensystemen wurden identifiziert, darunter 21 Gene in acht verschiedenen Loci für Che-ähnliche Systeme. Die weitere Analyse wurde auf die 251 nicht Che-ähnlichen Proteine konzentriert, wovon 118 Histidinkinasen (Histidine Protein Kinases, HPKs), 119 Regulatoren (Response Regulators, RRs) und 14 HPK-ähnliche Gene sind. 71% der Gene für Zweikomponentensysteme sind ungewöhnlich als verwaiste Gene (orphan genes) organisiert oder in komplexen Gen-Clustern angeordnet, während die verbleibenden 29% der Gene eine gewöhnliche paarweise Organisation aufweisen. Bioinformatische Analysen legen nahe, dass sich TCS-Proteine, die von verwaisten Genen kodiert werden oder aus komplexen Gen-Clustern stammen, funktionell von TCS-Proteinen unterscheiden, die von Genpaaren kodiert werden. Microarray-Daten und qRT-PCR-Experimente weisen darauf hin, dass verwaiste TCS-Gene unter den TCS-Genen überrepräsentiert sind, deren Transkription während der Fruchtkörperbildung verändert ist. Die genetische Analyse von 25 verwaisten HPKs, die während der Entwicklung verstärkt gebildet werden, führte zur Identifikation zweier HPKs, die wahrscheinlich für die Lebensfähigkeit von M. xanthus essentiell sind sowie sieben HPKs, darunter vier neue, die eine wichtige Funktion bei der Fruchtkörperbildung oder Sporenkeimung haben. Im Bestreben, die verwaisten TCS-Proteine von M. xanthus funktionell miteinander zu verbinden, habe ich mich in dieser Arbeit auf den Response-Regulator FruA konzentriert, der eine Schlüsselrolle bei der Übertragung des C-Signals spielt. Zwei verschiedene Ansätze wurden verfolgt, um die FruA-Kinase zu identifizieren. Der erste Ansatz beruht auf der Annahme, dass ein FruA-Kinase-Gen Eigenschaften vom fruA-Gen aufweist, das heißt, dass es verwaist ist, seine Transkription während der Entwicklung verstärkt ist und eine Nullmutante in der Entwicklung gehemmt ist. Zusätzlich wurde das Hefe-Zwei-Hybrid-System verwendet, um mögliche Interaktionen zwischen FruA und den entwicklungsbedingt regulierten, verwaisten HPKs zu untersuchen. Drei hervorragende FruA-Kinase-Kandidaten (SdeK, Hpk8 und Hpk12) und vier möglicherweise redundante Kandidaten (Hpk9, Hpk11, Hpk13 und Hpk29) wurden identifiziert. In vivo-Analysen der besten drei FruA-Kinase-Kandidaten führten zu einem Modell, in dem SdeK die Haupt-FruA-Kinase ist, Hpk12 eine untergeordnete FruA-Kinase und Hpk8 eine Phosphatase von FruA~P ist. Darüber hinaus könnte SdeK weitere Zielproteine haben, die im Entwicklungszyklus FruA nachfolgen, und es könnte zudem weitere HPKs geben, die FruA phosphorylieren oder mit FruA interagieren. Um die Interaktion zwischen FruA und den FruA-Kinase-Kandidaten in vitro direkt nachzuweisen, wurden die entsprechenden Proteine aufgereinigt. Es wurde gezeigt, dass Hpk8 und Hpk12 in vitro autophosphorylieren. Bemerkenswerterweise wird Hpk8 offensichtlich nicht am konservierten Histidin-Rest, sondern wahrscheinlich an einem Tyrosin-Rest phosphoryliert. Vorläufige Ergebnisse von einem Phosphotransfer-Essay legen nahe, dass Hpk8 entweder am Phosphoryltransfer zu FruA beteiligt ist oder FruA direkt phosphoryliert. Eine Interaktion von SdeK und Hpk12 mit FruA in vitro muss noch nachgewiesen werden. Hpk37 gehört zur Gruppe der verwaisten HPKs, deren Transkription während der Entwicklung verstärkt wird und die für die Entwicklung essentiell sind. Hefe-Zwei-Hybrid-System-Analysen zum Nachweis einer direkten Interaktion mit FruA waren jedoch nicht aussagekräftig. In vivo-Analysen zeigten, dass Hpk37 sowohl an der Produktion von (p)ppGpp als auch an der Antwort auf (p)ppGpp oder am A-Signaltranduktionsweg beteiligt sein könnte, sodass es wahrscheinlich keine FruA-Kinase ist. Untersuchungen der Protein-Domänen von Hpk37 und der genetischen Organisation des hpk37-Locus weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Regulation der Aktivität von Hpk37 Methylierungs- bzw. Demethylierungsreaktionen einschließt, ähnlich den Adaptierungsreaktionen bei der Chemotaxis. In einem zweiten Ansatz wurde eine in silico-Methode (White et al., 2007) zur Identifikation von FruA-Kinasen verwendet. In vivo-Analysen von Mutanten der sechs besten FruA-Kinase-Kandidaten weisen stark darauf hin, dass diese HPKs keine FruA-Kinasen sind.
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Sebsequent analyses focused on 251 TCS proteins (non chemotaxis-like) consisting of 118 histidine protein kinases (HPKs), 119 response regulators (RRs) and 14 HPK-like genes. 71% of the TCS genes are organized in unusual manners as orphan genes or in complex gene clusters whereas the remaining 29% display the standard paired gene organization. Bioinformatics analyses suggest that TCS proteins encoded by orphan genes and complex gene clusters are functionally distinct from TCS proteins encoded by paired genes. Experimentally, microarray data and quantitative real-time PCR suggest that orphan TCS genes are overrepresented among TCS genes that display altered transcription during fruiting body formation. The genetic analysis of 25 orphan HPKs, which are transcriptionally up-regulated during development, led to the identification of two HPKs that are likely essential for viability and seven HPKs including four novel HPKs that have important function in fruiting body formation or spore germination. As an attempt to identify functional partners of orphan TCS proteins in M. xanthus, I focused on the RR FruA, which has a key role in the C-signal transduction pathway. To identify the FruA kinase, two candidate approaches were used. The first candidate approach is based on the hypothesis that a FruA kinase gene shares characteristics with the fruA gene, i.e. it is orphan, developmentally up-regulated at the transcriptional level and a null mutant is deficient in development. Yeast two-hybrid analysis was used to investigate potential interactions between FruA and developmentally regulated orphan HPKs. Three best FruA kinase candidates (SdeK, Hpk8 and Hpk12) and four potentially redundant candidates (Hpk9, Hpk11, Hpk13 and Hpk29) were identified. In vivo analyses of the three best FruA kinase candidates support a model in which SdeK is the main FruA kinase, Hpk12 is a minor FruA kinase and Hpk8 is a phosphatase of FruA~P. Furthermore, SdeK may have other downstream targets in addition to FruA and there may be other HPKs that phosphorylate or cross talk to FruA. To obtain direct evidence for an interaction between FruA and the FruA kinase candidates in vitro, the relevant proteins have been purified. To date, the Hpk8 and Hpk12 proteins have been shown to autophosphorylate in vitro. Intriguingly, Hpk8 does not appear to be phosphorylated on the conserved His residue but is likely phosphorylated on a Tyr residue. Preliminary phosphotransfer assay suggests that Hpk8 engages in phosphotransfer to or phosphorylation of FruA. A possible interaction in vitro between SdeK and Hpk12 with FruA still remains to be shown. Hpk37 belongs to the group of orphan HPKs that are transcriptionally up-regulated during development and essential for development. However, the yeast two-hybrid analyses to determine a possible direct interaction with FruA were inconclusive. In vivo analyses demonstrated that Hpk37 is likely involved in the production or response to (p)ppGpp or the A-signal suggesting that Hpk37 is not a FruA kinase. Domain analyses of Hpk37 and analyses of the genetic organization of the hpk37 locus suggest that regulation of Hpk37 activity could involve a unique methylation/demethylation mechanism similar to that resulting in adaptation in chemosensory pathways. In a second candidate approach to identify a FruA kinase, candidates were predicted using an in silico method (White et al., 2007). In vivo analyses of mutants carrying mutations in the genes encoding the six best candidates strongly suggest that these HPK are not FruA kinases. 2009-01-23 2008-12-04 opus:2270 Analyse eines Zwei-Komponenten-Regulatorsystems in Myxococcus xanthus Proteine in Zweikomponentensystemen (Two-component systems, TCS) haben essentielle Funktionen bei der Detektion externer und interner Signale in Bakterien sowie bei der Erzeugung geeigneter Reiz-Antworten. Dementsprechend erfüllen Zweikomponentensysteme auch bei der Fruchtkörperbildung, Sporulation und Motilität von Myxococcus xanthus wichtige Aufgaben. In der vorliegenden Arbeit wurde das Genom von M. xanthus auf das Vorhandensein und die genetische Organisation von Zweikomponentensystemen untersucht. 272 Gene für Proteine aus Zweikomponentensystemen wurden identifiziert, darunter 21 Gene in acht verschiedenen Loci für Che-ähnliche Systeme. Die weitere Analyse wurde auf die 251 nicht Che-ähnlichen Proteine konzentriert, wovon 118 Histidinkinasen (Histidine Protein Kinases, HPKs), 119 Regulatoren (Response Regulators, RRs) und 14 HPK-ähnliche Gene sind. 71% der Gene für Zweikomponentensysteme sind ungewöhnlich als verwaiste Gene (orphan genes) organisiert oder in komplexen Gen-Clustern angeordnet, während die verbleibenden 29% der Gene eine gewöhnliche paarweise Organisation aufweisen. Bioinformatische Analysen legen nahe, dass sich TCS-Proteine, die von verwaisten Genen kodiert werden oder aus komplexen Gen-Clustern stammen, funktionell von TCS-Proteinen unterscheiden, die von Genpaaren kodiert werden. Microarray-Daten und qRT-PCR-Experimente weisen darauf hin, dass verwaiste TCS-Gene unter den TCS-Genen überrepräsentiert sind, deren Transkription während der Fruchtkörperbildung verändert ist. Die genetische Analyse von 25 verwaisten HPKs, die während der Entwicklung verstärkt gebildet werden, führte zur Identifikation zweier HPKs, die wahrscheinlich für die Lebensfähigkeit von M. xanthus essentiell sind sowie sieben HPKs, darunter vier neue, die eine wichtige Funktion bei der Fruchtkörperbildung oder Sporenkeimung haben. Im Bestreben, die verwaisten TCS-Proteine von M. xanthus funktionell miteinander zu verbinden, habe ich mich in dieser Arbeit auf den Response-Regulator FruA konzentriert, der eine Schlüsselrolle bei der Übertragung des C-Signals spielt. Zwei verschiedene Ansätze wurden verfolgt, um die FruA-Kinase zu identifizieren. Der erste Ansatz beruht auf der Annahme, dass ein FruA-Kinase-Gen Eigenschaften vom fruA-Gen aufweist, das heißt, dass es verwaist ist, seine Transkription während der Entwicklung verstärkt ist und eine Nullmutante in der Entwicklung gehemmt ist. Zusätzlich wurde das Hefe-Zwei-Hybrid-System verwendet, um mögliche Interaktionen zwischen FruA und den entwicklungsbedingt regulierten, verwaisten HPKs zu untersuchen. Drei hervorragende FruA-Kinase-Kandidaten (SdeK, Hpk8 und Hpk12) und vier möglicherweise redundante Kandidaten (Hpk9, Hpk11, Hpk13 und Hpk29) wurden identifiziert. In vivo-Analysen der besten drei FruA-Kinase-Kandidaten führten zu einem Modell, in dem SdeK die Haupt-FruA-Kinase ist, Hpk12 eine untergeordnete FruA-Kinase und Hpk8 eine Phosphatase von FruA~P ist. Darüber hinaus könnte SdeK weitere Zielproteine haben, die im Entwicklungszyklus FruA nachfolgen, und es könnte zudem weitere HPKs geben, die FruA phosphorylieren oder mit FruA interagieren. Um die Interaktion zwischen FruA und den FruA-Kinase-Kandidaten in vitro direkt nachzuweisen, wurden die entsprechenden Proteine aufgereinigt. Es wurde gezeigt, dass Hpk8 und Hpk12 in vitro autophosphorylieren. Bemerkenswerterweise wird Hpk8 offensichtlich nicht am konservierten Histidin-Rest, sondern wahrscheinlich an einem Tyrosin-Rest phosphoryliert. Vorläufige Ergebnisse von einem Phosphotransfer-Essay legen nahe, dass Hpk8 entweder am Phosphoryltransfer zu FruA beteiligt ist oder FruA direkt phosphoryliert. Eine Interaktion von SdeK und Hpk12 mit FruA in vitro muss noch nachgewiesen werden. Hpk37 gehört zur Gruppe der verwaisten HPKs, deren Transkription während der Entwicklung verstärkt wird und die für die Entwicklung essentiell sind. Hefe-Zwei-Hybrid-System-Analysen zum Nachweis einer direkten Interaktion mit FruA waren jedoch nicht aussagekräftig. In vivo-Analysen zeigten, dass Hpk37 sowohl an der Produktion von (p)ppGpp als auch an der Antwort auf (p)ppGpp oder am A-Signaltranduktionsweg beteiligt sein könnte, sodass es wahrscheinlich keine FruA-Kinase ist. Untersuchungen der Protein-Domänen von Hpk37 und der genetischen Organisation des hpk37-Locus weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Regulation der Aktivität von Hpk37 Methylierungs- bzw. Demethylierungsreaktionen einschließt, ähnlich den Adaptierungsreaktionen bei der Chemotaxis. In einem zweiten Ansatz wurde eine in silico-Methode (White et al., 2007) zur Identifikation von FruA-Kinasen verwendet. In vivo-Analysen von Mutanten der sechs besten FruA-Kinase-Kandidaten weisen stark darauf hin, dass diese HPKs keine FruA-Kinasen sind. Shi, Xingqi Shi Xingqi ths Dr. Sogaard-Andersen Lotte Sogaard-Andersen, Lotte (Dr.) Philipps-Universität Marburg
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