Bestimmung der Proliferationsaktivität von Plattenepithelkarzinomen des Oropharynx

Oropharynxkarzinome bilden die zweithäufigste Gruppe der malignen Tumore der oberen Luft- und Speisewege. Trotz neuer Therapieasätze zur Behandlung hat sich in den letzten Jahrzehnten die 5-Jahres-Überlebensrate von durchschnittlic 25-35% kaum verbessert. Die immunhistochemischen Untersuchugen der v...

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Main Author: Ax, Michaela
Contributors: Teymoortash, Afshin (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2008
Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Oropharynxkarzinome bilden die zweithäufigste Gruppe der malignen Tumore der oberen Luft- und Speisewege. Trotz neuer Therapieasätze zur Behandlung hat sich in den letzten Jahrzehnten die 5-Jahres-Überlebensrate von durchschnittlic 25-35% kaum verbessert. Die immunhistochemischen Untersuchugen der vorliegenden Arbeit hatten zum Ziel, retrospektiv die prognostische Relevanz der Tumorzellproliferation von 75 Oropharynxkarzinomen mittels der Proliferationsmarker Ki-S2 und Ki-S11 und der Metalloproteinase 9 (MMP-9) mittels immunhistochemischer Verfahren zu untersuchen. Es zeigte sich, dass die Immunhistochemie eine praktikale Methode zur Darstellung proliferierender Zellen in Tumorgewebe bietet. Die Auswertung erfolgte über ein semiquantitatives Verfahren. Es zeigte sich eine Korrelation der Proliferationsaktivität der Karzinome mit der Überlebensrate der Patienten, die Ergebnisse waren jedoch nicht statistisch signifikant. Die monoklonalen Antikörper Ki-S2 und Ki-S11 sowie die Metalloproteinase 9 sind somit nicht unbegrenzt zur Prognoseeinschätzung einsetzbar.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2008.0970