One-stage full-mouth disinfection versus subgingivales Scaling an einem Tag oder subgingivales Scaling quadrantenweise bei Patienten mit generalisierter chronischer Parodontitis

Ziel: Das Ziel dieser Langzeitstudie ist es, die Hypothese zu prüfen, ob bei Patienten mit generalisierter chronischer Parodontitis die „one-stage full-mouth disinfection“ zu größeren klinischen und mikrobiologischen Verbesserungen führt als ein subgingivales Scaling an einem Tag oder quadrantenw...

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Main Author: Swierkot, Katrin
Contributors: Mengel, R. (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2008
Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Ziel: Das Ziel dieser Langzeitstudie ist es, die Hypothese zu prüfen, ob bei Patienten mit generalisierter chronischer Parodontitis die „one-stage full-mouth disinfection“ zu größeren klinischen und mikrobiologischen Verbesserungen führt als ein subgingivales Scaling an einem Tag oder quadrantenweise in wöchentlichen Intervallen. Material und Methode: 28 Patienten wurden randomisiert in drei Gruppen eingeteilt. Bei der Q-SRP-Gruppe wurde das Scaling mit Wurzelglättung quadrantenweise in wöchentlichen Abständen durchgeführt. Bei den anderen beiden Gruppen wurde das Scaling mit Wurzelglättung innerhalb von 24 Stunden mit (FMD) und ohne (FM-SRP) zusätzliche Anwendung von Chlorhexidin durchgeführt. Zur Baseline, nach 1, 2, 4 und 8 Monaten wurden klinische Parameter erhoben und eine mikrobiologische Analyse mit real-time PCR durchgeführt. Ergebnisse: Alle drei Behandlungsmodalitäten resultierten in signifikanten klinischen Verbesserungen zu jedem Zeitpunkt, wobei die mitteltiefen Taschen (4 - 6 mm) der einwurzeligen Zähne signifikant bessere Resultate in jeder Gruppe erzielten als die Mehrwurzeligen. Gruppenunterschiede zeigten sich nur bis nach 2 Monaten: in der FM-SRP-Gruppe konnten die ST und das BNS stärker reduziert werden als in den anderen beiden Gruppen. Es zeigten sich signifikante Reduktionen der Gesamtbakterienzahl (Eubacteria) nach 8 Monaten mit der Q-SRP und FMD Behandlung. Die Anzahl von Porphyromonas gingivalis konnte in jeder Gruppe signifikant reduziert werden und Aggregatibacter actinomycetemcomitans nur in der Q-SRP und FM-SRP Gruppe. Konklusion: Alle drei Behandlungsmodalitäten führen zu einer Verbesserung der klinischen und mikrobiologischen Parameter jedoch ohne signifikante Gruppenunterschiede nach 8 Monaten
DOI:https://doi.org/10.17192/z2008.0606