Zur Realität von Lernertypen. Eine empirische Untersuchung anhand von zwei für das Fremdsprachenlernen relevanten Stildimensionen

Diese empirische Studie beschäftigt sich mit dem Thema Lernertypen und deren Nachweis beim Fremdsprachenlernen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, im realen Fremdsprachenunterricht den tatsächlichen Lernerfolg von Lernern beim Lernen nach dem vorher diagnostizierten Lernertyp und entgegen dem diag...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Schöcke, Julia
Contributors: Albert, Ruth (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2008
Germanistik und Kunstwissenschaften
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!
Description
Summary:Diese empirische Studie beschäftigt sich mit dem Thema Lernertypen und deren Nachweis beim Fremdsprachenlernen. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, im realen Fremdsprachenunterricht den tatsächlichen Lernerfolg von Lernern beim Lernen nach dem vorher diagnostizierten Lernertyp und entgegen dem diagnostizierten Lernertyp festzustellen. Das Modell, welches in dieser Arbeit näher betrachtet wurde, stammt von Richard Riding und unterscheidet zwischen einer holistischen vs. analytischen Organisation und einer verbalen vs. visuellen Repräsentation von Informationen. Insgesamt haben in der durchgeführten Untersuchung 33 türkische Erwachsene teilgenommen, alles TeilnehmerInnen verschiedener Integrationskurse. Der verbal vs. visuelle Lernstil sollte sich über das Lernen von Wortschatz erschließen und der analytisch vs. holistische über das Lernen verschiedenen Lernstoffs zur Grammatik. Dabei war nachweisbar, dass auch beim fremdsprachlichen Lernen eine dem Lernertyp entsprechende Art der Präsentation bessere Erfolge hatte als eine Art der dem Lernertyp entgegengesetzten Umsetzung, wenn auch das Lernen mit der dem Lernertyp nicht entsprechenden Art keineswegs erfolglos war und nicht in allen Fällen signifikant schlechter war. Die Lernerfolge mit der typgerechten Präsentation fallen dabei für die Dimension verbal vs. visuell eindeutiger aus als für die Dimension analytisch vs. holistisch.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2008.0483