Erste Ergebnisse mit dem LINK MP Hüftendoprothesenrevisionsschaft

Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird auf die Nachuntersuchung von 90 Patienten eingegangen, denen im Zeitraum vom 10.03.2003 bis zum 17.11.2005 in der Klinik für Orthopädie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg im Standort Marburg 91 LINK® MP® Rekonstruktionsschäfte implantiert worden si...

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Main Author: Velte, Rebekka
Contributors: Rothmund, M. (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2008
Orthopädie und Rheumatologie
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit wird auf die Nachuntersuchung von 90 Patienten eingegangen, denen im Zeitraum vom 10.03.2003 bis zum 17.11.2005 in der Klinik für Orthopädie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg im Standort Marburg 91 LINK® MP® Rekonstruktionsschäfte implantiert worden sind. Anschließend werden die Ergebnisse dieser Nachuntersuchungen mit den Ergebnissen des ZMR-Taper-Revisionsschaftes verglichen. Die Studie zu dieser Revisionsendoprothese wurde ebenfalls in der Marburger Universitätsklinik unter vergleichbaren Bedingungen durchgeführt. So dass diese beiden Revisionsendoprothesen in sich wesentlich auswirkenden Faktoren direkt gegenübergestellt und verglichen werden können. Die Nachuntersuchungen konnten bei 80 (88,9 %) der insgesamt 90 Patienten erfolgen. Der Nachuntersuchungszeitraum lag zwischen 6 und 36 Monaten und im Durchschnitt bei 17 Monaten. Bei der Nachuntersuchung wurde der klinische Befund erhoben, ein standardisiertes Interview durchgeführt und ein Röntgenbild angefertigt. Die Daten wurden mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung und mit einem speziellen Röntgenbilddigitalisierungs-programm aufgearbeitet. Zum Zeitpunkt der Hüftendoprothesenimplantation waren die Frauen im Durchschnitt 67,9 Jahre alt und die Männer 67,6 Jahre alt. In der Regel handelte es sich um Revisionsoperationen, lediglich bei drei (3,3 %) der Operationen wurde eine Primärimplantation durchgeführt. 2 Patienten (2,2 %) hatten bereits zuvor eine Wechseloperation und für einen Patient (1,1 %) war es die dritte Wechseloperation. Die häufigste Indikation war die isolierte aseptische Schaftlockerung (60,4 %), gefolgt von der kompletten aseptischen Endoprothesenlockerung (22 %). Bei 6,6 % der Patienten handelte es sich um eine Reimplantation nach Girdlestone-Situation. 3,3 % der Patienten wurden aufgrund eines Traumas operiert. Jeweils mit 1,1 % wurde aufgrund von rezidivierenden Luxationen, einer Allergie auf Knochenzement, eines Infekts und wegen eines Prothesenbruchs operiert. Die drei Primäroperationen wurden aufgrund von Coxarthrosen vorgenommen.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2008.0377