Bedeutung molekularer Alterationen kritischer Regionen auf Chromosom 12p für die Differenzierung testikulärer Keimzelltumoren

Es handelt sich um eine experimentelle Doktorarbeit unter der Leitung von Professor Dr. med. Axel Heidenreich, ehemals leitender Oberarzt der Urologie am Universitätsklinikum Marburg, jetzt Bereichsleiter Uroonkologie am Universitätsklinikum zu Köln. Die Arbeit beruht vor allem auf molekularbiologis...

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Main Author: Peitgen, Nanette
Contributors: Heidenreich, Axel ( Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2007
Operative Medizin
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Es handelt sich um eine experimentelle Doktorarbeit unter der Leitung von Professor Dr. med. Axel Heidenreich, ehemals leitender Oberarzt der Urologie am Universitätsklinikum Marburg, jetzt Bereichsleiter Uroonkologie am Universitätsklinikum zu Köln. Die Arbeit beruht vor allem auf molekularbiologischen Methoden. Es gehörte zu meinen Aufgaben, diese Methoden im urologischen Labor zu etablieren. Das Thema verbindet Elemente aus der Molekularbiologie, Urologie und Onkologie. Hodenkrebs ist der häufigste solide maligne Tumor bei Männern zwischen 15 und 35 Jahren. In der Tat, 95 Prozent aller Hodentumore sind Keimzelltumoren. Die zentrale Fragestellung war zu untersuchen, ob eine aktive spezifische Expression der Gene SOX5, K-ras und JAW1, die auf dem Isochromosom 12p lokalisiert sind, an der Pathogenese und Progression testikulärer Keimzelltumoren beteiligt sind. Erstmalig wurde in dieser Arbeit mit semiquantitativer PCR das tumorspezifische Expressionsmuster von JAW 1, SOX5 und K-ras in testikulären Keimzelltumoren und angrenzendem histologisch normalem Gewebe, das durch Mikrodissektion voneinander separiert wurde, analysiert. In meiner Arbeit konnte ich beweisen, dass SOX5 und K-ras nicht als verantwortliche Gene an der Pathogenese der Keimzelltumoren beteiligt sind. Die Untersuchungen von JAW1 deuten auf eine untergeordnete Rolle in der Entstehung testikulärer Keimzelltumoren hin.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2007.0716