Ein besonderes Verhältnis zur europäischen Integration: Vorgeschichte und Entwicklung der EWG in der deutschen und britschen Öffentlichkeit 1954-1959

Der Inhalt meier Dissertation ist folgendermaßen zusammenzufassen: These 1: Sowohl aus politischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen befürwortete die öffentliche Meinung in Großbritannien und in der Bundesrepublik in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre prinzipiell die europäische Integration, d...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Shin, Jong Hoon
Beteiligte: Krüger, Peter (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2007
Geschichte und Kulturwissenschaften
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Der Inhalt meier Dissertation ist folgendermaßen zusammenzufassen: These 1: Sowohl aus politischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen befürwortete die öffentliche Meinung in Großbritannien und in der Bundesrepublik in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre prinzipiell die europäische Integration, die in beiden Ländern jedoch unterschiedlich definiert wurde. These 2: In ihren Kontroversen zur Frage der europäischen Integration in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre betrachtete die britische Öffentlichkeit Europa in erster Linie als Instrument zur Fortsetzung der nationalen Außenpolitik – unabhängig von der europapolitischen Zielsetzung der kontinentalen Länder - und unterstützte dabei fast einstimmig die Grundhaltung der britischen Regierungspolitik, durch die Übernahme einer Führungsrolle in Europa den eigenen Weltmachtstatus zu bewahren. These 3: Obwohl die Meinung der deutschen Öffentlichkeit im Gegensatz zur britischen bei den konkreten Fragen der Integration – militärischer Einbindung der Bundesrepublik in den Westen, der EWG und der Freihandelszone – geteilt war, war die deutsche Öffentlichkeit im Prinzip dazu bereit, gemeinsame europäische Institutionen mit stark integrativen Strukturen zur Verwirklichung der nationalen und europäischen Agenden aufzubauen.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2007.0493