Treatment for Central Retinal Vein Occlusion: Radial Optic Neurotomy vs. Conservative Therapy. One Year Follow-up

The aim of this study was to evaluate in a prospective nonrandomised way the long-term effectiveness and safety of the surgical technique consisting in pars plana vitrectomy and radial optic neurotomy as therapy for central retinal vein occlusion (CRVO) compared with conservative treatment. In addi...

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Main Author: Callizo Planas, Josep
Contributors: Meyer, Carsten (Prof.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:English
Published: Philipps-Universität Marburg 2007
Augenheilkunde
Subjects:
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Table of Contents: Das Ziel der vorliegender Arbeit umfasst den Vergleich der anatomischen und funktionellen Ergebnisse nach konservativer und chirurgischer Therapie bei Patienten mit Zentralvenenverschluss (ZVV) in einer prospektiven nicht randomizierten Studie. Zusätzlich untersuchten wir die Visusentwicklung nach radiärer Optikusneurotomie (RON) bei ischämischem versus nicht-ischämischem ZVV und den Einfluss der Entwicklung chorioretinaler Anastomosen (CRA) auf den Visuserfolg und auf die retinale Perfusion. Es wurden 63 Augen von 63 konsekutiven Patienten mit ZVV in die Studie eingeschlossen. Bei 28 Augen erfolgte eine pars-plana-Vitrektomie mit radiärer Optikusneurotomie (Gruppe A), während bei 35 Augen eine konservative Therapie durchgeführt wurde (Gruppe B). Das Einschlusskriterium fur die Operation war ein ausgeprägter hämorragischer ZVV mit einem präoperativen Snellen Visus von 0,3 oder schlechter. Vor Therapiebeginn, sowie 12 Monate nach der Behandlung wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: Visus, Augeninnendruck, Spaltlampenuntersuchung, Fundusuntersuchung, und Fluoreszenzangiographie. Die Messung der arteriovenösen Perfusionszeit und der retinalen Perfusion erfolgte mittels Fluoreszenzangiographie. Der präoperative Mittelwert des Visus in Gruppe A lag bei 0,1, in Gruppe B bei 0,23. Nach einem Jahr hatten die Patienten der Neurotomiegruppe eine Visusverbesserung um 2,51 Linien verglichen mit 0,60 in Gruppe B (signifikant nur in der Gruppe A). Die arteriovenöse Perfusionszeit verbesserte sich signifikant ebenfalls nur in der Gruppe A. Die Entwicklung einer CRA war in der Gruppe A 10 fach häufiger als in Gruppe B (57,15 vs. 5,7%). In jener Subgruppe mit Anastomosenausbildung (CRA) nach Operation, zeigte sich ein signifikant gröβerer Visusanstieg. Nicht-ischämische und hämorrhagische Augen zeigten eine gröβere Visus- und Perfusionbesserung nach Chirurgie. Die Inzidenz von Komplikationen und die Notwendigkeit zusätzlicher Behandlung waren in der Gruppe A deutlich geringer. In dieser klinisch nichtrandomizierter Studie erweist sich RON als ein sicheres und wirksames Operationsverfahren, um den Verlauf des ZVV bei Patienten mit anfänglich schlechtem Visus, die sonst eine geringe Chance auf signifikante spontane visuelle Erholung hätten, zu verbessern. Unsere Studie zeigte zusätzlich, dass nach RON möglicherweise eine signifikant stärkere Visusverbesserung erzielt wird, verglichen mit einer konservativen Therapie. Die Entwicklung von chorioretinalen Anastomosen scheint eine der zugrundeliegenden Mechanismen für die Verbesserung zu sein.