Entwicklung und Überprüfung eines Auswertungsschemas für das "Interview zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen (D-ILK-Elterninterview)"

Die Untersuchung zur Lebensqualität psychisch kranker Kinder und Jugendlicher wurde in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Philipps- Universität Marburg durchgeführt. 64 Eltern (41 Eltern psychisch kranker, 23 Eltern gesunder Kinder) wurden zur Lebensqualität ihrer Kinder mittels ILK-Ratingbogen (...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Tillmann, Frauke
Contributors: Mattejat, Fritz (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2007
Nervenheilkunde
Subjects:
ILK
Online Access:PDF Full Text
Tags: Add Tag
No Tags, Be the first to tag this record!
Description
Summary:Die Untersuchung zur Lebensqualität psychisch kranker Kinder und Jugendlicher wurde in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Philipps- Universität Marburg durchgeführt. 64 Eltern (41 Eltern psychisch kranker, 23 Eltern gesunder Kinder) wurden zur Lebensqualität ihrer Kinder mittels ILK-Ratingbogen (Inventar zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen) und D-ILK (diagnostisches Interview zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen) befragt. Die 11 Items des Fragebogens und des Interviews beinhalten u.a. Fragen zu schulischen Anforderungen, Familie, seelischer und körperlicher Gesundheit. Die Auswertung der Elterninterviews erfolgte durch Qualitative Inhaltsanalyse nach P. Mayring (2003) und hatte zum Ergebnis die Entwicklung eines Auswertungsschemas (Kategoriensystems). 14 Rater überprüften das Auswertungsschema anhand der vorliegenden Interviews. Die Interraterreliabiliät wurde mittels Kappa-Koeffezienten bestimmt. Bei der Hälfte der 178 Kategorien des Auswertungsschemas lagen die Kappa-Werte im mittelmäßigen und guten Bereich. Die vorliegende Arbeit konnte die gute Durchführbarkeit und Auswertbarkeit des D-ILK aufzeigen, das entwickelte Auswertungsschema weist zumeist hinreichende Kappa-Werte auf. Die Anwendung des Auswertungsschemas in der Praxis bedarf jedoch einer weitern Modifizierung.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2007.0310