Vergleich Gastrinrezeptorszintigraphie mit 111-In-DTPA-D-Glu1-Minigastrin versus Somatostatinrezeptorszintigraphie mit 111-In-DTPA-D-Phe1-Octreotid bei Patienten mit neuroendokrinen Tumoren.

60 Patienten mit neuroendokrinen Tumoren erhielten sowohl eine Somatostatinrezeptorszintigraphie (SRS) als auch eine Gastrinrezeptorszintigraphie mit (GRS) (51 Karzinoide, 3 Gastrinome, 2 Glukagonome, 1 Insulinom, 3 Paragangliome). Die SRS deckte bei 81,7% der Patienten Tumorl�sionen auf, die GRS i...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Graß, Julia
Beteiligte: Behr, T.M. (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2006
Radiologie
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
Tags: Tag hinzufügen
Keine Tags, Fügen Sie den ersten Tag hinzu!
Beschreibung
Zusammenfassung:60 Patienten mit neuroendokrinen Tumoren erhielten sowohl eine Somatostatinrezeptorszintigraphie (SRS) als auch eine Gastrinrezeptorszintigraphie mit (GRS) (51 Karzinoide, 3 Gastrinome, 2 Glukagonome, 1 Insulinom, 3 Paragangliome). Die SRS deckte bei 81,7% der Patienten Tumorl�sionen auf, die GRS in 78,3%. Bei 68,3% waren beide Verfahren positiv. Die GRS konnte bei 54,5% der Patienten L�sionen darstellen, bei denen dies mit der SRS nicht gelang. In der Gesamtbetrachtung gelang mit der GRS eine bessere Darstellung in 21,7% und mit der SRS in 40,0%. Fazit: Die SRS ist nach wie vor das szintigraphische Verfahren der Wahl zur Lokaliationsdiagnostik von gastrointestinalen Tumoren. Die GRS sollte als zweites nuklearmedizinisches Verfahren bei Patienten mit gastrointestinalen neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden, insbesondere wenn mit der SRS keine Tumordarstellung gelingt.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2006.0495