Peter Behrens´ Wohnungsbaukonzepte 1910-1920 - Von der repräsentativen Industriesiedlung zur kostengünstigen Kleinsiedlung

Als Untersuchungszeitraum stehen die Jahre von 1910-1920 im Werk des Architekten Peter Behrens im Mittelpunkt. Der hier vorgegebene Zeitraum umfasst somit die wirtschaftliche Hochphase der deutschen Industrienation vor dem Ersten Weltkrieg, die Kriegsjahre sowie die unmittelbaren Nachkriegsjahre. In...

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Bibliographic Details
Main Author: Broch, Regine
Contributors: Heusinger, Lutz (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2005
Kunstgeschichte
Subjects:
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Description
Summary:Als Untersuchungszeitraum stehen die Jahre von 1910-1920 im Werk des Architekten Peter Behrens im Mittelpunkt. Der hier vorgegebene Zeitraum umfasst somit die wirtschaftliche Hochphase der deutschen Industrienation vor dem Ersten Weltkrieg, die Kriegsjahre sowie die unmittelbaren Nachkriegsjahre. Innerhalb dieser Spanne werden drei Siedlungsprojekte des Architekten sowie sein Buch "Vom sparsamen Bauen" aus dem Jahr 1918 analysiert. Es handelt sich um das Arbeitersiedlungsprojekt in Oberschöneweide - vorgestellt werden die beiden Hauptkonzepte, der "Lufthausentwurf", der um 1915 entstand und die später realisierte Reihenhaussiedlung von 1919 - sowie die Häuser der Gruppenbauweise in Hennigsdorf von 1918/19 und die Waldsiedlung Berlin-Lichtenberg von 1919/20. Die Untersuchung knüpft an die Forschungsarbeit von Tilmann Buddensieg und Fritz Neumeyer zur "Industriekultur" an, um darauf aufbauend nachzuweisen, dass der Arbeiterwohnungsbau im Werk von Peter Behrens in den letzten Kriegsjahren und danach zu einem eigenen zentralen Thema heranwächst. Auf der Grundlage neuer Quellenfunde können einzelne Konzepte neu datiert und somit auch neu interpretiert werden. So lässt sich historisch nachzeichnen, wie sich in Behrens´ Werk ein inhaltlicher und stilistischer Umbruch vollzieht.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2006.0065