Untersuchung der Nutzung unterschiedlicher Transkriptionsstartpunkte für mRNA von humanem Kathepsin D unter dem Einfluß von Calcitriol

In der vorliegenden Arbeit wurden die Transkriptionsstartstellen für mRNA von humanem Kathepsin D unter dem Einfluß von Calcitriol in U937-Zellen untersucht. Zu diesem Zweck wurde die Methode der kompetitiven RT-PCR der Fragestellung entsprechend modifiziert. Die Methode der kompetitiven PCR basie...

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Main Author: Wagenknecht, Christian Martin
Contributors: Hasilik, Andrej (Prof. Dr.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2006
Physiologische Chemie
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:In der vorliegenden Arbeit wurden die Transkriptionsstartstellen für mRNA von humanem Kathepsin D unter dem Einfluß von Calcitriol in U937-Zellen untersucht. Zu diesem Zweck wurde die Methode der kompetitiven RT-PCR der Fragestellung entsprechend modifiziert. Die Methode der kompetitiven PCR basiert auf der kompetitiven Co-Amplifikation einer spezifischen Target-Sequenz (DNA bzw. revers transkribierte RNA) - also der zu bestimmenden Ziel-DNA-Menge - zusammen mit bekannten Mengen eines internen Standards (Kompetitor, Standard-DNA) im selben Reaktionsgefäß. Die Methode erlaubt den Nachweis kleinster Mengen von DNA bzw. RNA und zugleich deren Quantifizierung. Der dazu benötigte Kompetitor konnte mittels In-vitro-Mutagenese entwickelt werden, bis auf eine Deletion von 30 Bp ist er identisch mit der zu bestimmenden Sequenz. Es wurde mRNA aus Calcitriol-stimulierten U937-Zellen und aus Kontroll-U937-Zellen isoliert und untersucht. Mit dieser Arbeit konnte gezeigt werden, daß in beiden Fällen mehrere Transkriptionsstartstellen für Kathepsin D benutzt werden. Weiterhin konnte eine etwa 8-fache Steigerung der Transkriptionsrate für Kathepsin-D-mRNA unter Calcitriol-Stimulierung nachgewiesen werden. Eine schwerpunktmäßige Nutzung einer bestimmten Startstelle als Ursache für die gesteigerte Transkriptionsrate, wie dies etwa in Östrogen-stimulierten MCF7-Zellen der Fall ist, konnte nicht gezeigt werden.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2006.0043