Ortsaufgelöste Spektroskopie an Halbleiterstrukturen

Im Rahmen dieser Arbeit wurden die optischen Eigenschaften von verschiedenen Halbleiterheterostrukturen auf kleinen Längenskalen untersucht. Dazu wurden drei unterschiedliche Methoden der ortsaufgelösten Spektroskopie angewandt, für die jeweils eine eigenständige Messapparatur entwickelt und aufgeba...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Leuschner, Mirko
Beteiligte: Rühle, W. W. (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2004
Schlagworte:
Online-Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Im Rahmen dieser Arbeit wurden die optischen Eigenschaften von verschiedenen Halbleiterheterostrukturen auf kleinen Längenskalen untersucht. Dazu wurden drei unterschiedliche Methoden der ortsaufgelösten Spektroskopie angewandt, für die jeweils eine eigenständige Messapparatur entwickelt und aufgebaut wurde. Zur ortsaufgelösten Messung der Photolumineszenz wurden ein Mikro-Photolumineszenz-Messplatz aufgebaut. Dabei konnte die Ortsauflösung durch den Einsatz einer Festkörperimmersionslinse auf ein viertel der Wellenlänge des Lichtes gesteigert werden. Mit diesem Aufbau wurde der Einfluss der Unordnung auf die optischen Eigenschaften von GaAs-Quantenfilme untersucht. Eine weitere Möglichkeit zur Untersuchung der räumlich eng begrenzter Phänomene bietet die ortsaufgelöste Anrege-Abfrage-Spektroskopie. Sie erlaubt die Untersuchung der raumzeitlichen Dynamik optisch generierter Ladungsträger mit einer Zeitauflösung von 100 fs und einer Ortsauflösung von 1 µm. Eine weitere Steigerung der Ortsauflösung ist durch den Einsatz einer Festkörper-Immersionslinse möglich. Mit der optische Nahfeld-Mikroskopie wurden erstmals ferromagnetische MnAs-Cluster untersucht. Dabei konnte das Drehvermögen einzelner Cluster qualitativ nachgewiesen werden.
DOI:10.17192/z2004.0526