Subjektive und objektive Stimmuntersuchungen zur Erfassung der Stimmbefunde bei Pädagogikstudenten

Untersuchungen der Vergangenheit machten deutlich, dass Stimmstörungen zu mehr als 50% bei Lehrern und Lehrerstudenten zu finden waren. Eine aktuelle Untersuchung sollte die gegenwärtige Situation bei Lehrerstudenten überprüfen. Neben üblichen phoniatrischen Untersuchungsparametern wurden auch klang...

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Main Author: Ettehad, Schahnaz
Contributors: Berger, Roswitha (Prof. Dr. med.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2004
Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Untersuchungen der Vergangenheit machten deutlich, dass Stimmstörungen zu mehr als 50% bei Lehrern und Lehrerstudenten zu finden waren. Eine aktuelle Untersuchung sollte die gegenwärtige Situation bei Lehrerstudenten überprüfen. Neben üblichen phoniatrischen Untersuchungsparametern wurden auch klanganalytische Bewertungen einbezogen. Diese Ergebnisse wurden nach einer Woche überprüft, um Reproduzierbarkeit zu ermitteln. Von den 53 Studenten gaben 23 subjektive Beschwerden in Form von Heiserkeit und Missempfindungen an. 20 von diesen zeigten Stimmklangveränderungen nach auditiver und objektiver Bewertung. Die auditiv auffallenden Studenten wurden auch durch die Stroboskopie bestätigt. Die Untersuchung machte deutlich, dass ca. 45% stimmgestörte Lehrerstudenten in unserem Probandengut zu finden waren. Damit gleichen die Zahlen der in der Vergangenheit gefundenen. Prophylaktische Maßnahmen zur Stimmbeurteilung sind deshalb von Seiten der Phoniater unbedingt zu fordern. Eine Stimmüberprüfung vor Berufsbeginn in einem Sprechberuf wäre eine denkbare Umsetzung dieser Forderung.
DOI:https://doi.org/10.17192/z2004.0498