Theoretische und methodische Fortschritte in der nuklearmedizinischen Hämatologie. - 2. durchgesehene Auflage

Ziel der Arbeit ist es, die erythrokinetische Untersuchung mit Cr-51 und Fe-59 zu einer Routine-Methode zu vereinfachen, die grösstmögliche Informationen liefert. Dabei wurden folgende neue Methoden entwickelt: 1. Eine Blutvolumen-Bestimmungsschnellmethode mit Cr-51-Erythrozyten auf Ionenaustausche...

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Main Author: Kuni, Horst
Contributors: Graul, Emil Heinz (Prof. Dr. med. Dr. rer. nat.) (Thesis advisor)
Format: Dissertation
Language:German
Published: Philipps-Universität Marburg 2006
Klinik für Strahlentherapie
Subjects:
Online Access:PDF Full Text
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Description
Summary:Ziel der Arbeit ist es, die erythrokinetische Untersuchung mit Cr-51 und Fe-59 zu einer Routine-Methode zu vereinfachen, die grösstmögliche Informationen liefert. Dabei wurden folgende neue Methoden entwickelt: 1. Eine Blutvolumen-Bestimmungsschnellmethode mit Cr-51-Erythrozyten auf Ionenaustauscher-Basis gestattet die Verwendung patienteneigener Erythrozyten und benötigt von der Entnahme bis zur Reinjektion des Blutes ca. 10 Minuten. 2. Die langsame Ratenkonstante und die sehr niedrige spezifische Aktivität des Plasmaeisens einige Tage nach Fe-59-Injektion werden im 24 Stunden-Sammelurin nach i.V.-Injektion eines eiseneliminierenden Präparates (Desferrioxamin) gemessen. 3. Eine Gleichung, die die Utilisationskurve optimal beschreibt, gestattet nicht nur die Ermittlung der üblichen Ratenkonstanten, sondern erstmalig die Bestimmung des Erythroblasten-Eisen-Pools mit einer Routinemethode. Sie ermöglicht mit der Cr-51-Ery-Vita die Auswertung älterer Untersuchungen nach den neuen Gesichtspunkten. Pathologische Abweichungen des Eisenstoffwechsels werden durch entsprechende Gleichungen berücksichtigt. 4. Durch Verbesserung der Messmethodik können wir uns meist mit einer Blutentnahme von jeweils nur 0,1 ml begnügen.
DOI:https://doi.org/10.17192/es2006.0003