Körperbild, sportbezogene Erwartungen und Sportverhalten bei Jugendlichen

In dieser Bachelorarbeit werden die Konstrukte Körperbild, sportbezogene Erwartungen und Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen behandelt. Dazu wurden zwei Hypothesen aufgestellt. Die erste lautet: „Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Körperbild und sportbezogenen Erwartungen...

Olles dieđut

Furkejuvvon:
Bibliográfalaš dieđut
Váldodahkki: Walter, Luca
Eará dahkkit: Borgolte, Katharina (wiss. MA)
Materiálatiipa: Bachelorarbeit
Giella:duiskkagiella
Almmustuhtton: Philipps-Universität Marburg 2023
Fáttát:
Liŋkkat:PDF-ollesdeaksta
Fáddágilkorat: Lasit fáddágilkoriid
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Govvádus
Čoahkkáigeassu:In dieser Bachelorarbeit werden die Konstrukte Körperbild, sportbezogene Erwartungen und Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen behandelt. Dazu wurden zwei Hypothesen aufgestellt. Die erste lautet: „Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Körperbild und sportbezogenen Erwartungen.“ Die zweite Hypothese lautet: „Bei Jugendlichen, die in zwei Wochen mehr Sporteinheiten als sonst ausübten, verbesserte sich das Körperbild von MZP1 zu MZP2.“ Zur Überprüfung der Hypothesen beantworteten 63 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu Messzeitpunkt 1 (MZP1) und 57 davon zu Messzeitpunkt 2 (MZP2) zwei Fragebögen. Die MZP lagen zwei Wochen auseinander. Neben Fragen zur Demografie wurden die Testinstrumente „Fragebogen zur Beurteilung des eigenen Körperbildes“ (FBeK) und der „Sports-Related Outcome Expectancies Questionnaire for Adolescents“ (SOEQ-A) genutzt. Zusätzlich wurden Fragen zum Sportverhalten gestellt. Um die erste Hypothese zu beantworten, wurden die Daten des ersten Messzeitpunktes ausgewertet. Um die zweite Hypothese zu überprüfen, wurden die Daten des ersten Messzeitpunktes mit denen des zweiten Messzeitpunktes verglichen. Es fanden sich lediglich zwischen einigen der Subskalen der beiden genutzten Fragebögen schwache lineare und nicht-lineare Zusammenhänge. Aufgrund der Stärke der Zusammenhänge und der Tatsache, dass nicht alle Subskalen einen ausreichenden signifikanten, hypothesenkonformen Zusammenhang aufweisen konnten, durfte die Nullhypothese nicht verworfen werden. In der Überprüfung der zweiten Hypothese fand sich nur auf der Skala Attraktivität/Selbstvertrauen ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Messzeitpunkten, der in der hypothesenunterstützenden Richtung ausfiel. Ähnlich zur Hypothese 1 durfte somit auch hier die Nullhypothese nicht verworfen werden. Es kann nicht bestätigt werden, dass sportbezogene Erwartungen und das Körperbild zusammenhängen. Außerdem kann nicht angenommen werden, dass sich das Körperbild bei gesteigertem Sportverhalten in zwei Wochen verbessert.
DOI:10.17192/ed.2023.0003