Henrik Bogdan: Western Esotericism and Rituals of Initiation

Christoph Wagenseil

Abstract


Wer den Themenbereich „Magie“ betrachtet und die Fülle der hierher zurechenbaren wissenschaftlichen Publikationen besieht, kann – je nach eigenem Verständnis der Problematik – zu dem Schluss kommen, dass es – zumindest bis vor kurzer Zeit – keine wissenschaftliche Disziplin gegeben zu haben scheint, die sich selbst als zuständig für dieses Gebiet erachtet. Am deutlichsten signalisieren von den konventionellen Disziplinen die Historiker und Mediävisten Zuständigkeit, deren theoretischer Rahmen jedoch oft in christlichtheologischen Konzepten verhaftet bleibt bzw. sich, wenn es eine Theoriendiskussion gibt, mit evolutionistischen Stufenmodellen aus überholten ethnologischen Arbeiten oder aus der Soziologie auseinandersetzt. Diese tendieren dann dazu, ausschließlich westliche Geschichte zum Maßstab zu erheben sowie eine gewisse Linearität historischer Ereignisfolgen zu unterstellen und „[d]as Nebeneinander der Völker [...] als ein Hintereinander“ zu verstehen.


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DOI: http://dx.doi.org/10.17192/mjr.2008.13.3602


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© MARBURG JOURNAL OF RELIGION 1996 - 2016  •  ISSN 1612-2941