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Titel: Untersuchung zur Genauigkeit von scanbaren Bissnahmematerialien bei Verwendung mit dem Cerec 3D-System
Autor: Gubitz, Konstantin
Erscheinungsjahr: 2011
URI: https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2011/0566
DOI: https://doi.org/10.17192/z2011.0566
URN: urn:nbn:de:hebis:04-z2011-05665
DDC: 610 Medizin, Gesundheit
Titel(trans.): Accuracy of scannable bite registration materials by using the Cerec 3D system

Dokument

Schlagwörter:
Bissnahme, CEREC-System, Accuracy, scannable, cerec, bite registration, interocclusal recording

Zusammenfassung:
Bei der Herstellung von Restaurationen mit dem Cerec 3D®-System (Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim) besteht die Möglichkeit, die antagonistischen Kauflächen in die Konstruktion über den Scan eines Bissregistrats mit einzubeziehen. Durch Berücksichtigung der Informationen des Registrats bei der Herstellung der vollkeramischen Restauration sollen umfangreiche Einschleifmaßnahmen am Patienten entfallen. Die vorgestellte Untersuchung hat das Ziel festzustellen, mit welcher Präzision das Registrat Informationen an das Cerec 3D®-System übergibt. Untersucht wurde die Genauigkeit für die simulierte klinische Situation im Mund sowie die Labor-Situation am Gipsmodell. Es wurden neun scanbare Materialien verschiedener Hersteller im Vergleich untereinander bzw. im Vergleich zu einem primär nicht-scanbaren Material, dessen Oberflächen konditioniert wurde, vermessen. Die Registratherstellung erfolgte an stilisierten antagonistischen Teil-Kiefermodellen, die zur Simulation der Mundsituation in einem Artikulator montiert wurden. Diese Modelle wurden zunächst mechanisch vermessen. Zur Beurteilung der Registrate dienten die Cerec®-internen Höhenangaben, aus denen mit einem eigens dafür entwickelten Algorithmus die Wiedergabegenauigkeit durch Vergleich mit den mechanisch gewonnenen Daten berechnet wurde. Es wurden verschiedene Vorgehensweisen bei der Herstellung und Vermessung der Registrate durchgeführt. Das präziseste Vorgehen bei der Simulation der chairside-Behandlung ist durch möglichst geringe Manipulationen am Registrat charakterisiert. Das Einkürzen des Registrats auf Randleistenlänge sollte ohne Abnahme des Registrats von den Zähnen erfolgen. Das Konditionieren der Nachbarzähne mittels Scanspray wird in einem Arbeitsschritt auch auf die Registratoberfläche ausgeweitet. Dann betragen die Abweichungen zur Oberfläche des Originalmodells im Mittel 1 bis 14 µm, je nach Material. Die Abweichungen beim Umsetzen der Registrate auf ein Gipsmodell liegen hingegen im Mittel zwischen 36 und 98 µm.

Summary:
The fabrication of full-ceramic-restorations with the Cerec 3D®-System (Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim) includes the option to consider the occlusal surfaces of the antagonistic teeth in the construction by scanning an interocclusal record. Thereby extensive occlusal adjustments in the patient should be cancelled. The objective of the study was to determine how exactly the interocclusal record passes information to the Cerec 3D®-System. The exactness was examined for the simulated clinical situation in mouth as well as the lab situation on gypsum models. Nine scannable materials of different manufacturers were measured in comparison among each other and in comparison to a primarily not scannable material whose surface was conditioned. The interocclusal records were made in stylised antagonistic casts which were mounted in an articulator to simulate the oral situation. These models were measured at first mechanically. The records were evaluated with the Cerec 3D® internal height data. By using a specially developed algorithm (considered the mechanically won data) the precision was calculated. Different proceedings in the production and measurement of the records were executed. The most exact procedure for the simulation of the chairside-treatment is characterised by very low manipulations on the interocclusal record. Trimming the record should be done in situ without demounting from the teeth. Conditioning the neighbouring teeth with scan spray should be extended also on the surface of the record in one step. Thereby the measured divergences to the surface of the original model amount from 1 to 14 µm on average, according to recording material. However, the vertical discrepancies increased between 36 and 98 µm on average when using the interocclusal record on gypsum models.


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