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Titel: Origenes: Über das Gebet. Studien zur Theologie und Frömmigkeit in der frühen Kirche
Autor: Chang, Yong Jae
Weitere Beteiligte: Bienert, Wolfgang (Prof. Dr.)
Erscheinungsjahr: 2011
URI: https://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2011/0471
URN: urn:nbn:de:hebis:04-z2011-04718
DOI: https://doi.org/10.17192/z2011.0471
DDC: Theologie, Christentum
Titel(trans.): Origen: On prayer. Studies about the theology and the piety in the early church

Dokument

Schlagwörter:
Origenes, Gebet, Prayer, Origen

Zusammenfassung:
In dieser Arbeit wird das Gebetsverständnis im frühen Christentum behandelt. Dabei werden das christliche und das philosophische Gebetsverständnis im zweiten und dritten Jahrhundert untersucht. Das philosophische Gebet beinhaltet sowohl das platonische Gebetsverständnis des Maximos von Tyros, Plotins und des Porphyrius als auch das stoische Gebetsverständnis Senecas. Im frühen Christentum haben Tertullian und Cyprian von Karthago im lateinischen Sprachraum, Clemens von Alexandrien und Origenes im griechischen Sprachraum die Wichtigkeit des Betens im christlichen Leben erkannt. Diese Kirchenväter haben ihre Gedanken über Gebete im Allgemein oder speziell über das Vaterunser niedergeschrieben. Vor allem wird beschrieben, wie die griechischen Kirchenväter, wie Clemens von Alexandrien und Origenes, den christlichen Glauben gegenüber den Philosophen, Gnostikern und Häretikern in ihren Werken verteidigten, indem sie ihre philosophischen Kenntnisse für den Glauben nutzten. Im Zentrum meiner Arbeit steht vor allem die Erläuterung der Schrift des Origenes Über das Gebet. Der gesamte Aufbau seiner Schrift wird dargestellt und die Auslegungsmethode, die Origenes für die Auslegung des Vaterunsers und für die Entwicklung seiner Gebetstheorie verwendet, wird analysiert. Die verschiedenen griechischen Gebetsbegriffe, wie (Gebet), (Gebet zu Gott), (Fürbitte), (Danksagung), (Lobpreisung) und (Bitte), werden von Origenes definiert und dienen als Basis für seine Gebetstheorie. Die Rezeption des Vaterunsers beschränkt sich auf das Vaterunser der Didache, die Auslegung Tertullians, Cyprians und des Origenes bis zum dritten Jahrhundert.

Summary:
The understanding of prayer in early Christianity will be dealt with in this work. Besides Christian prayer, philosophic prayer will be researched in the second and third centuries. Philosophic prayer in this work includes the platonic understanding of prayer from Maximus Tyrius, Plotin and Porphyrius as well as the stoic understanding of Prayer from Seneca. In early Christianity, Tertullian and Cyprian of Carthage recognized the importance of prayer in Christian life in the latin language area, whereas Clemens of Alexandria and Origen in the Greek language area. These fathers of the Church wrote their thinking about prayer generally or about the Lord’s Prayer specifically. Particularly, it will be described how the Greek fathers of the Church like Clemens of Alexandria and Origen defended the Christian faith in their works against the philosophers, gnostic and heretic, by using their philosophical knowlege about faith. At the center of my work stands, especially, the explanation of the script of Origen, On Prayer. The complete structure of his scriptwill be presented and the method of his interpretation, which Origen used for the interpretation of the Lord’s Prayer and for the development of his theory about prayer, will be analysed,. The various Greek terms of prayer like (Prayer), (Prayer to God), (Intercession), (Thanks), (Praise), (Request) are defined by Origen himself and serve as a basis for his theory about prayer. The reception of the Lord’s Prayer is restricted to the Lord’s Prayer in the Didache, the interpretation of Tertullian, Cyprian and Origen up to the third Century.


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