Perspektiven auf die Waraosprache und das Waraosprechen

Die Arbeit untersucht verschiedene Perspektiven auf die Waraosprache und das Waraosprechen in Venezuela. Dabei konzentriert sie sich auf drei auptperspektiven: die der Warao-Sprecher, die der katholischen Kapuzinermissionare und die des venezolanischen Staates. Grundlage für die Arbeit sind eigene F...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
1. Verfasser: Herrmann, Stefanie
Beteiligte: Münzel, Mark (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2011
Vergleichende Kulturforschung
Ausgabe:http://dx.doi.org/10.17192/z2011.0044
Schlagworte:
Br
Online Zugang:PDF-Volltext
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Zusammenfassung:Die Arbeit untersucht verschiedene Perspektiven auf die Waraosprache und das Waraosprechen in Venezuela. Dabei konzentriert sie sich auf drei auptperspektiven: die der Warao-Sprecher, die der katholischen Kapuzinermissionare und die des venezolanischen Staates. Grundlage für die Arbeit sind eigene Feldforschungsaufenthalte im Orinokodelta, Venezuela in den Jahren 1999 - 2004. Ergebnis der Arbeit ist, dass es eine "Waraosprache" als universelles Objekt der Sicht aller Akteure nicht gibt. Vor allem die Sprecher selbst stellen das Konzept des "Waraosprechen" im Rahmen ihrer mündlichen Kultur in den Mittelpunkt. So unterstützt die vorliegende Arbeit die amerindische Sichtweise, dass es keine allgemeingültige Realität gibt, sondern nur viele Wahrheiten.
DOI:http://dx.doi.org/10.17192/z2011.0044