Parameterbildung zur Durchblutungsquantifizierung der unteren Extremität mittels dynamischer Kernspintomographie

Anlass für die Studie ist die Suche nach einem standardisierten, objektiven und für den Patienten gut tolerablen Untersuchungsverfahren, welches sowohl in der Standarddiagnostik als auch zum Therapiemonitoring bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit (pAVK) eingesetzt werden kann....

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Handzel, Elisabeth
Beteiligte: Alfke, Heike (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2009
Radiologie
Schlagworte:
Online Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Anlass für die Studie ist die Suche nach einem standardisierten, objektiven und für den Patienten gut tolerablen Untersuchungsverfahren, welches sowohl in der Standarddiagnostik als auch zum Therapiemonitoring bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlußkrankheit (pAVK) eingesetzt werden kann. Ziel des ersten Studienteils war die Findung von reproduzierbaren Parametern zur Darstellung der Durchblutungssituation des Unterschenkels. In Teil II sollte geprüft werden, ob die gefundenen Parameter die Durchblutungssituation bei pAVK Patienten wiederspiegeln und somit Aussagen über die hämodynamische Relevanz von Stenosen erlauben. Es wurden die gut reproduzierbaren Parameter mean intesio to time ratio (MITR), mean transit time (MTT), time to peak (TTP), Slope, Integral und peak enhancement (PE) im Vergleich jeweils vor und nach Belastung, bestimmt. Bis auf Integral und PE war in allen Parametern eine gute Unterscheidung zwischen stark und weniger stark beanspruchten Muskelgruppen möglich Aus allen Messungen kann gefolgert werden, je steiler der initiale Kurvenanstieg, je ausgeprägter und spitzgipfliger der Peak und je schneller die Kurve abfällt, desto besser ist die bedarfsgerechte muskuläre Durchblutungsreserve. Dies ist besonders deutlich nach Belastung. Es konnte gezeigt werden, dass die Methode der kontrastmittelverstärkten Kernspintomographie zur semiquantitativen Beurteilung der peripheren Durchblutung im Unterschenkel als ein hochwertiges, nebenwirkungsarmes, nicht-invasives Verfahren verwendbar ist. Anhand der gefundenen Parameter ist die Darstellung einer veränderten Durchblutungssituation sowohl nach Belastung als auch nach lumeneröffnenden Verfahren möglich
DOI:https://doi.org/10.17192/z2009.0734