Neue quantitative und qualitative nichtinvasive Methoden zur myokardialen Ischämiediagnostik nach Bypassoperation

Ist: Die post-Bypass-Ischämiediagnostik stellt eine Herausforderung dar, die diagnostisch bisher nur unzureichend entwickelt worden ist. Einführung: In diesen Untersuchungen haben wir deshalb die Einsatzmöglichkeiten neuer qualitativer und quantitativer Parameter der Schrittmacher-Stressechokardiog...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Tegtmeier, Denis
Beteiligte: Moosdorf, Rainer (Prof. Dr.) (BetreuerIn (Doktorarbeit))
Format: Dissertation
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Philipps-Universität Marburg 2007
Medizin
Schlagworte:
DTI
TDI
Online Zugang:PDF-Volltext
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Beschreibung
Zusammenfassung:Ist: Die post-Bypass-Ischämiediagnostik stellt eine Herausforderung dar, die diagnostisch bisher nur unzureichend entwickelt worden ist. Einführung: In diesen Untersuchungen haben wir deshalb die Einsatzmöglichkeiten neuer qualitativer und quantitativer Parameter der Schrittmacher-Stressechokardiografie sowie die Auswirkungen auf konventionelle und laborchemische Ischämiemarker untersucht. Hypothese: Unsere Hypothese war, dass Schrittmacher-Stressechokardiografie direkt postoperativ zur myokardialen Ischämiediagnostik einsetzbar ist, neue Einsichten in die linksventrikuläre Hämodynamik bietet, sowie laborchemisch bei konventionellen und neuen Ischämiemarkern kein zusätzliches Risiko für den Patienten darstellt. Material und Methoden: Wir haben zweidimensionale und Gewebs-Doppler Schrittmacheruntersuchungen innerhalb von 48h nach aortokoronaren Bypassoperationen zur Untersuchung der globalen und regionalen systolischen und diastolischen linksventrikulären Funktion bei 30 Patienten durchgeführt. Wir quantifizierten sowohl die Standard- Ischämiemarker als auch potenziell neue Marker bei diesen Patienten als auch bei einer korrelierten Kontrollgruppe. Ergebnisse: Wir konnten Schrittmacher-Stressechokardiografie bei allen Patienten erfolgreich durchführen und mittels herkömmlicher und neuer quantitativer Gewebsdoppler Parameter die erfolgreiche Revaskularisierung dokumentieren. Übereinstimmend mit den echokardiografischen Ergebnissen zeigten die laborchemischen Marker keine postoperative und keine zusätzliche, myokardiale Ischämie induziert durch die Schrittmacher-Stressechokardiografie. Konklusionen: Dank der neuen Visualisierung der myokardialen Funktion mit TDI kann auch ohne digitale Speicherung eine sensitive und qualitative Beurteilung schon während des Stresstests erfolgen. Die konventionellen und von uns neu definierten Gewebsdoppler Parameter erlauben eine direkte, komplette qualitative und quantitative nichtinvasive postoperative Ischämiediagnostik und wird zudem vom Patienten sehr gut toleriert.