Architektur der Residenz Kaufbeuren

1. Lage
2. Architektur Residenz Kaufbeuren

Residenz Kaufbeuren
Zeichnung um 1730(?)
Residenz Kaufbeuren, Zeichnung um 1730(?)

1. Lage

Das Gelände, das den Jesuiten nach längeren Vorverhandlungen zur Verfügung gestellt wurde, liegt an der heutigen Pfarrgasse, nördlich der Kirche St. Martin.

Lageplan ehem. Residenz
Lageplan ehem. Residenz

2. Architektur Residenz Kaufbeuren

Die Jesuiten erwarben das Haus mit Garten in der Pfarrgasse am 16. April 1630 von Junker Abraham Sailer von Pfersheim (= Pfersee) zu Erkheim und adaptierten es als Standort ihrer Residenz. Zur Einrichtung der Residenz in Kaufbeuren erfolgte zunächst ein weitgehender Umbau des Hauses unter Verwendung von Bausteinen, die aus dem Abbruch der Schlosses Linden gewonnen worden waren. Durch die Besetzung der Stadt durch die Schweden am 8. Juni 1632 kam der weitere Ausbau jedoch zum Erliegen. Die Jesuitenresidenz wurde später erweitert und 1702 ff. baulich umgestaltet.

Die Abbildung zeigt die heutige Ansicht der ehemaligen Residenz Kaufbeuren mit Anblick von Süden.

Residenz, Ansicht von Süden
Residenz, Ansicht von Süden

Der Gebäudekomplex wurde durch einen Vorbau nach Westen zum Colleggässchen hin erweitert.

Residenz, Westteil
Residenz, Westteil

Der Bibliothekssaal im zweiten Stock des Gebäudes ist noch original mit Stellregalen und Bücherausstattung erhalten

Residenz, Bibliothekssaal im 2. Stock
Residenz, Bibliothekssaal im 2. Stock