Geschichte des Kollegs München

1. Geschichte des Kolleges München
2. Die Vorgänge im Einzelnen

1. Geschichte des Kolleges München

Verhandlungen zwischen Herzog Albrecht V. und der Gesellschaft Jesu, neben Ingolstadt ein zweites Jesuitenkolleg in Bayern zu errichten, gehen ins Jahr 1557 zurück. Die Gründung des Jesuitenkollegs München erfolgte 1559. Die ersten Jesuiten in München begannen den Gymnasialunterricht im Kloster der Augustiner-Eremiten.

Die Entwicklung der institutionell-funktionalen Strukturen des Kollegbaues in München: Dem Münchener Kolleg war seit Gründungsbeginn ein grosses Pädagogium (Gymnasium) angeschlossen. Von 1573 bis 1576 wurde hier der von der Universität Ingolstadt abgezogene philosophische Kurs abgehalten. Weiterhin versah das Kolleg München, als das in der Regierungshauptstadt angesiedelte Kolleg, seelsorgerliche Funktionen wie Predigt, Beichte, und Beratertätigkeiten für den Hof, etc. Der Sitz des Provinzials der Oberdeutschen Ordensprovinz war seit 1612 fest in München (davor in Ingolstadt und/oder Augsburg) angesiedelt.

Zur Geschichte des Kolleges München siehe auch die einschlägig vorhandene Spezialliteratur zum Thema.